Mittwoch, 28. Oktober 2020
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    Start Lifestyle Auf Wiedersehen, geliebte Altlast!

    Auf Wiedersehen, geliebte Altlast!

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    Praktisch gesehen, ist ein Umzug eine großartige Gelegenheit zum Ausmisten. Je weniger Sie mitnehmen, desto leichter wird der Transport. Auch innerhalb Hamburgs werden oft die Wohnräume gewechselt, doch erfahrungsgemäß fällt es vielen Betroffenen alles andere als leicht, sich vom teils vergessenem Hab und Gut zu trennen…

    Ein zehnter Topf, ein fünfter Schal in grün, den man zwar schon drei Jahre nicht mehr getragen hat, aber: Hey! Man könnte, wenn man wollte! Über die Jahre sammelt sich in den letzten Ecken vieles an, was man eigentlich nicht mehr wirklich benötigt und wahrscheinlich auch, Hand aufs Herz, nicht mehr verwenden wird. Aber es war ja einmal teuer, trendy oder ist auch noch ganz hübsch.
    Ein Umzug ist die perfekte Möglichkeit, sich endlich einmal von, vielleicht sogar wertvollen, Dingen zu trennen. Mit dem Ausmisten kann man gar nicht früh genug anfangen. Nehmen Sie sich Zeit. Nehmen Sie sich viel Zeit. Vielleicht wird dieser Abschied auch zu einer Casting-Show, erst darf der Pullover wieder in den Schrank, aber beim nächsten Mal muss er dann wirklich gehen. Auch wenn es schmerzt. Seien Sie ganz ehrlich, brauchen Sie das Buch aus der Mittelstufe über Katzen noch, oder wird es in Ihrem neuen Zuhause auch einfach nur im Regal verstauben? Wussten Sie denn überhaupt, dass Sie es besitzen? Das Herz hängt an Erinnerungen, aber manchmal muss einfach Platz für neue Visionen geschaffen werden.
    Seien Sie aber vorsichtig, was Akten angeht! Einiger Papierkram muss lange aufbewahrt werden. Trennen Sie sich lieber vom dritten Malbuch.
    Erfreuen Sie andere mit Ihren Sachen!
    Waren Sie mutig und haben tatsächlich „Lebewohl“ zu einigen Schätzen gesagt, überlegen Sie doch einmal, was Sie damit noch anstellen können. Ist es noch von Wert, dann können Sie Ihr Gut zur Freude der Haushaltskasse sicherlich weiterverkaufen. Verschenken Sie die Altlast oder spenden Sie zum Beispiel Bücher, Kleidung oder auch noch intakte Möbelstücke an Jugendeinrichtungen oder Hilfsorganisationen. So haben Sie mit Ihrem ganz persönlichen Abschied sogar noch etwas Gutes getan. Das schöne Gefühl des Spendens wird Ihnen das Ausmisten erleichtern.
    Natürlich müssen Sie sich nicht Hals über Kopf von Ihrem halben Kleiderschrank trennen, behalten Sie aber wieder Einsortiertes ein wenig im Hinterkopf, denn es macht keinen Sinn, mit dem Horten direkt erneut zu beginnen.
    Sie werden sehen, dass Ihr Umzug viel schneller und einfacher ablaufen geht, wenn sie Ihren unnötigen Besitz nicht einpacken und transportieren müssen. Schauen Sie einfach mal, ob sie die volle Anzahl an Tellern, ungetragenen Schuhen oder Stiften wirklich in Ihr neues Heim einziehen lassen möchten, oder ob es doch an der Zeit ist, sich auf unberührter Fläche auch ganz neu zu verwirklichen. Vielleicht bedeutet es auch, ein Stück Freiheit zurückzugewinnen, probieren Sie es einfach mal.  

     


     

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