Mittwoch, 21. Oktober 2020
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    Start Natur Der richtige Umgang mit Maulwürfen

    Der richtige Umgang mit Maulwürfen

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    Die hügeligen Hinterlassenschaften von Maulwürfen können die Gartenarbeit im Nu ruinieren. Aber Achtung: Seit 1986 steht der Maulwurf unter Artenschutz! Experten raten daher zur Vertreibung statt zur Bekämpfung.

    Sie sind der Albtraum eines jeden Gartenbesitzers. Ob auf dem Rasen oder im Beet, Maulwurfshügel sind lästig. Auch wenn der Maulwurf entgegen der landläufigen Meinung kein Pflanzenschädling ist und mit dem Auflockern der Erde sogar für eine gute Belüftung des Gartenbodens sorgt, sind die hügeligen Hinterlassenschaften den meisten Hobbygärtnern ein Dorn im Auge.

    Wer die nachtaktiven Insektenfresser loswerden möchte, sollte allerdings aufpassen, denn seit 1986 steht der Maulwurf unter Artenschutz. Statt ihn direkt zu bekämpfen oder gar zu töten, raten Experten deshalb dazu, die sinnesempfindlichen Tiere durch Geräusche, Gerüche und Erschütterungen zu vertreiben. Schon der Geruch von simpelsten Hausmitteln wie saurer Milch, Essigessenz oder Alkohol können den Maulwurf dazu bewegen, das Weite zu suchen.

    Auf akustischer Ebene reicht derweil meist schon eine schräg eingegrabene Flasche, die bei Wind Töne erzeugt oder ein selbst gebasteltes Windrad, dessen Schwingungen über einen Metallstab in den Boden abgegeben werden. Wer dann noch regelmäßig mäht und so zusätzliche Vibrationen an das Erdreich abgibt, dürfte bald frei von lästigen Maulwurfshügeln sein.

     


     

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