Dienstag, 27. Oktober 2020
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    Start People 300.000 Euro für Michael Stichs Stiftung

    300.000 Euro für Michael Stichs Stiftung

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    Er ist eine Hamburger Institution geworden: der „Drachenboot Cup der Michael Stich Stiftung“ auf der Binnenalster mit abendlicher Party im east. Gerade gingen 15 Drachenboote mit prominenter Unterstützung an den Start und erpaddelten 300.000 Euro!

    Veranstalter und Wellingsbüttler Michael Stich konnte dabei gleich zwei Jubiläen feiern, es war die 15. Auflage des Charity Events und seine Stiftung feiert in diesem Jahr ihr 25-jähriges Bestehen.  So lange s setzt sich Michael Stich mit seiner Stiftung für HIV-infizierte, von HIV-betroffene und an AIDS erkrankte Kinder ein. Als damals jüngster Stifter Deutschlands und auch heute noch verfolgen er und sein Team das Ziel, den Kindern ein Lachen zu schenken und ihnen den Alltag ein wenig zu verschönern. „HIV und AIDS sind nach wie vor sehr wichtige Themen, die wir mit der Stiftung in die Öffentlichkeit bringen und ein Bewusstsein für diese noch immer unheilbare Krankheit schaffen möchten“, beschreibt Initiator Michael Stich den Grundgedanken seiner Stiftung. „Unser Ziel ist es, Vorurteile abzubauen, die soziale Isolation der betroffenen Kinder und Familien zu verringern und ihnen das Leben etwas zu erleichtern.“

    Das wird getan

    Die Michael Stich Stiftung unterstützt sowohl durch konkrete Hilfsmaßnahmen als auch durch die Finanzierung von medizinischer Versorgung. Darüber hinaus leistet sie seit zehn Jahren Aufklärungs- und Präventionsarbeit an Schulen, um Kinder und Jugendliche über die Krankheit zu informieren. „Aufklärung ist sehr wichtig. Oftmals sind es völlig unbegründete Ängste und Vorurteile, mit denen sich die Betroffenen konfrontiert sehen. Nur wenn das Wissen darüber verstärkt wird, wie HIV und AIDS übertragen werden, vor allem aber auch, wodurch das HI-Virus NICHT übertragen wird und wie man mit Infizierten und Kranken im Alltag besser -sprich „normaler“- umgeht, bekommen diese die Möglichkeit, ohne Ausgrenzung zu leben“, erklärt Michael Stich und ergänzt: „Aber auch der Verharmlosung der Krankheit muss man entgegenwirken. Die Forschung hat in den letzten 25 Jahren zwar große Fortschritte gemacht und es gibt wirksame Medikamente, die den Ausbruch der Krankheit verzögern und die Symptome lindern. Dennoch sind HIV und AIDS noch immer nicht heilbar, und sie sind bei weitem kein Thema nur für Randgruppen. HIV und AIDS gehen uns alle an.“

    Aus der Not heraus

    Der Drachenboot Cup ist einst aus der Notwendigkeit geboren worden, die Finanzierung der Immundefektambulanz des Kinder-UKE zu sichern, hatte Michael Stich zum zehnjährigen Bestehen seiner Stiftung ein Rennen mit den zwölf Meter langen Booten ins Leben gerufen. „Wenn mir damals jemand gesagt hätte, dass wir fünfzehn Jahre später noch immer paddeln und der Drachenboot Cup diese Ausmaße annimmt, hätte ich es nicht geglaubt“, freut sich Stich.

    Weitere Informationen zur Stiftung und zum Drachenboot Cup  gibt es hier.

     

     


     

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