Mittwoch, 28. Oktober 2020
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    Zur SPD-Tragödie

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    Ex-Partei-Vorsitzende (Schröder, Scharping & Co) sorgen sich um die
    Zukunft der Partei und des Landes. Mit Recht. Deutschland braucht eine
    funktionierende sozialdemokratische Kraft.

    Der Sündenfall der SPD besteht darin, dass sie sich zu wenig an den Sorgen der kleinen Leute orientiert hat und zu viel an den elitären Idealen der 68er. Vielen SPD-Stammwählern grauste es, als die Partei jubelte, als Massen von Einwanderern ins Land kamen, von denen nicht wenige unsere Werte, unsere Kultur und unsere Frauen verachteten und nur scharf auf unseren Wohlstand waren, für dessen Erarbeitung sie nichts beigetragen hatten.
    Ihr, der SPD-Stammwählerschaft, war sehr schnell klar, dass “der Preis für unregulierte Globalisierung, Masseneinwanderung und die freie Bewegung von Arbeit von den unteren Klassen bezahlt wird.” (Mette Frederiksen, Vorsitzende der dänischen Sozialdemokraten)
    Weiter grauste es vielen SPD-Stammwählern, dass die Kritiker dieser Einwanderungs-Politik von der eigenen Partei-Führung als Nazis und Rassisten verunglimpft wurden, obwohl sie sich absolut nicht als solche empfanden.
    Und es grauste ihnen weiter, als ihre gerade erworbenen Diesel-Autos dramatisch an Wert verloren und mit Fahrverboten bestraft wurden, obwohl nicht sie, sondern die Auto-Bauer die Betrüger waren. Es grauste ihnen auch, dass es die SPD mitgetragen hat, die Bildung, die Bahn, den Öffentlichen Nahverkehr, die ganze Verkehrs-Infrastruktur zu verschlampen, den Netz-Ausbau zu verpennen, im BER Milliarden zu versenken, die unfassbaren Mauscheleien der Landesbanken zu decken und sich statt dessen mit absurden Gender-Projekten bei den großstädtischen Eliten einzuschleimen.
    Dass der SPD kaum Umwelt-Kompetenz zugestanden wird, kommt noch hinzu. Ihre Aufgabe wäre es gewesen, Umwelt-Politik sozialverträglich zu gestalten und dieses öffentlichkeitswirksam zu vermitteln. Aber: Fehlanzeige! Neben diesem Versagen geraten die Verdienste der Genossen ins Vergessen. Ungerecht, aber verständlich. Es ist ein Tragödie.
    Und dass sich die CDU in der gleichen Abwärts-Spirale befindet und dadurch die gesellschaftliche Mitte ausgehöhlt wird, macht das Drama komplett.
    Nur mal laut gedacht.

     

    Lutz Ackermann ist prominenter Alstertaler und bekannt von zahllosen NDR- und TV-Formaten.

     

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