Mittwoch, 30. September 2020
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    Tore am laufenden Band

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    Mit 144 Toren aus 22 Spielen hat die Damenmannschaft des SC Alstertal-Langenhorn in der vergangenen Saison ein wahres Offensiv-Feuerwerk abgebrannt. Wie das geht? Wir haben Spielerinnen und Trainer gefragt.

    Wenn die 1. Damenmannschaft des SC Alstertal-Langenhorn (SCALA) auf ihre jeweiligen Gegnerinnen trifft, ergibt sich in der Regel ein ungleiches Bild. Gestandene Mitzwanzigerinnen gegen angehende Abiturientinnen – die Favoritenrolle scheint auf den ersten Blick klar vergeben zu sein.

    Wie die zurückliegende Saison der Frauenbezirksliga Ost allerdings zeigte, sind Größe, Durchsetzungsvermögen und Erfahrung längst nicht alles. Mit 57 Punkten aus 22 Spielen und einer sagenhaften Tordifferenz von 144 sicherten sich die Frauen des SC Alstertal-Langenhorn den zweiten Tabellenplatz und mit ihm gleich den Aufstieg in die Landesliga.

    Ein Aufstieg als Rückkehr

    Dabei handelt es sich um einen Aufstieg, der für die SCALA-Damen gewissermaßen auch eine Rückkehr zu den Anfängen darstellt. Erst im Sommer 2017 war die Mannschaft mit Spielerinnen aus Sasel, Harksheide, Lemsahl-Mellingstedt sowie Juniorinnen aus der eigenen Jugend völlig neu zusammengewürfelt worden. Der Kader war extrem jung und kannte sich untereinander kaum, weshalb der Abstieg aus der Landesliga nicht zu vermeiden war.

    Nun, keine zwei Jahre nach dem ersten Zusammentreffen, ist aus den verschiedenen Grüppchen eine eingeschworene Gemeinschaft geworden, wie Kapitänin Lea Schwabenbauer bestätigt: „Wir haben uns an das Training gewöhnt und sind als Team sehr gut zusammengewachsen.“

    Starkes Kollektiv statt weniger Ausnahmetalente

    Dass das Vertrauen innerhalb der Mannschaft so groß ist, liegt wohl auch an der Leistungsdichte. Denn während im unterklassigen Damenfußball in der Regel drei bis vier Spielerinnen eines Teams den Unterschied machen, geht es beim SC Alstertal-Langenhorn ums Kollektiv. „Wir haben 12,13, 14 Spielerinnen, die sehr talentiert sind.“, erklärt Cheftrainer Frank Brackelmann. Dabei handele es sich um Spielerinnen, die früh mit dem Fußballspielen begonnen haben und technisch gut ausgebildet wurden.

    Eine Tatsache, die auch das außergewöhnlich hohe Torverhältnis erklärt. „Die Mädels“, so Brackelmann, „sind sehr spielstark, weshalb wir gerne auch mal mit Mut nachrücken und die Innenverteidigung alleine lassen können.“ Schon jetzt freut sich der erfahrene Übungsleiter auf die neue Saison.

    Team sucht neue Spielerinnen

    Ob es nach der Sommerpause allerdings überhaupt in gleicher Besetzung weitergeht, ist momentan noch fraglich. Gleich mehrere Spielerinnen beenden im Sommer die Schule und liebäugeln mit einem Auslandsaufenthalt.

    Cheftrainer Brackelmann appelliert deshalb an alle fußballinteressierten Mädchen und Frauen, die älter sind als 16 Jahre, gerne für ein Probetraining auf dem Gelände des SC Alstertal-Langenhorn am Schlehdornweg 10 vorbeizuschauen.

     


     

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