Samstag, 24. Oktober 2020
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    Umweltfalle Plastik

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    2016 wurden weltweit über 300 Millionen Tonnen Plastik produziert. Eine wahre Katastrophe in Betracht auf unsere Umwelt, viel Müll landet auch bei uns im Alstertal einfach in der Natur oder im Meer. Wir zeigen Ihnen erste Schritte, wie dieser Weg funktioniert.

    Wer sich für eine bewusstere Lebensweise entscheidet, entscheidet sich für den Erhalt unseres Planeten.

    Stellen Sie sich 80.000.000 Blauwale vor. Das fällt Ihnen schwer? Seit 1950 wurden über 8,3 Mrd. Tonnen Kunststoff produziert, das entspricht einem Gewicht von der eben genannten Anzahl an Walen. Unvorstellbar.
    Plastikmüll wird beinahe überall produziert, fast jede Kleinigkeit, die wir einkaufen, ist mindestens von einer Plastikhülle umgeben. Es hält Lebensmittel frisch, schützt verpackte Ware oder dient als Verpackung. Die heutige Gesellschaft muss dringend umdenken und bereits mit kleinen Änderungen können wir dazu beitragen, dass weniger gefährliches Mikroplastik in die Umwelt gerät. Plastik entwickelte sich aufgrund der Kosteneffektivität zu einer wichtigen Komponente des Wirtschaftswunders im 20. Jahrhundert, allerdings zieht dieses „Wunder“ nun erhebliche Umweltnachteile mit sich. Das Material benötigt ungemein lange, um sich vollständig zu zersetzen, alleine eine Plastiktüte benötigt 10-20 Jahre. Lehnen Sie Plastiktüten beim Einkaufen entschieden hab, wählen Sie eher wiederverwertbare Stoffbeutel oder Einkaufstaschen.
    Wie kann ich meinen Plastikmüll reduzieren?
    Ganz wichtig: Werfen Sie Ihren Müll immer in dafür vorgesehene Behälter! Niemals allerdings einfach so in die Natur oder in Ihr Umfeld, unsere Erde nimmt die Schadstoffe in sich auf.
    Bereits mit Kleinigkeiten können Sie erste Schritte bewirken, wählen Sie beispielsweise recyclebare Taschentuchspender und erkundigen Sie sich nach nachfüllbaren Reinigungsmitteln oder Seifenspendern und kaufen Sie Mehrweg-Flaschen. Gehen Sie Schritt für Schritt in einen nachhaltigen Alltag, Bambus wird mittlerweile als Plastikersatz eingesetzt, zum Beispiel bei Zahn- oder Haarbürsten.
    Obst, Gemüse und Kräuter gibt es lose, eine zusätzliche Verpackung erzeugt extra Müll, gewaschen werden sollten Nahrungsmittel vorher eh. Viele Produkte sind auch in Glasflaschen erhältlich, wie Milch, Joghurt oder Ketchup. Auch wenn es eine Kostenfrage ist – vermeiden Sie Fertigpackungen oder -gerichte und entscheiden Sie sich für die frischen Brötchen vom Bäcker, statt für die verpackte Aufbackware. Viele Haushaltsutensilien gibt es alternativ aus Holz: Besen, Bürsten, bereits Lappen gibt es aus speziellem Garn zur Wiederverwendung!
    Wenn Sie diesen Sommer im Park Grillen oder Picknicken, nehmen Sie Ihr eigenes Geschirr mit, statt Plastikutensilien zu verwenden oder Strohhalme nach einmaliger Benutzung wegzuwerfen.
    Werfen Sie einmal auf die Inhaltsstoffe Ihrer Kosmetik, denn auch diese kann Mikroplastik beinhalten. Peelings, Rasierschaum oder Eyeliner – zertifizierte Naturkosmetik ist frei von Mikroplastik.

    Gehen Sie pro-aktiv mit dem Thema um, fragen Sie in Geschäften nach Alternativen und helfen Sie somit dabei, unsere Erde langfristig zu erhalten.

     


     

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