Donnerstag, 22. Oktober 2020
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    Stadt stärkt Seniorentreffs

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    Die Behörde für Gesundheit und Verbraucherschutz (BGV) stellt für das Engagement der 82 städtisch geförderten Seniorentreffs von nun an zusätzliche 164.000 Euro pro Jahr zur Verfügung.

    „Die Seniorentreffs mit ihren offenen und größtenteils kostenlosen Angeboten sind wichtig, gerade für alleinlebende Menschen mit geringen Renten“, erklärt Gesundheitssenatorin Cornelia Storks.

    „Deshalb haben wir bereits Anfang 2019 die Mittel für die offene, bezirkliche Seniorenarbeit dauerhaft um 425.000 Euro auf 3.166.000 Euro jährlich erhöht. Um gezielt die Arbeit der ehrenamtlichen Leitungen in den Seniorentreffs zu stärken, stellen wir jetzt weitere 164.000 Euro bereit.“

    Jeder Seniorentreff erhält somit nun 13.000 Euro Maximalförderung im Jahr für seine Arbeit.

    Seniorentreffs als Möglichkeit für Kontakte, Begegnungen und Engagement

    Die insgesamt 82 durch die Stadt geförderten Seniorentreffs bilden ein zentrales Element der offenen Seniorenarbeit in Hamburg. Sie werden zumeist von ehrenamtlich tätigen Seniorinnen und Senioren geleitet und bieten im Quartier Möglichkeiten für Kontakte, Begegnung und Engagement sowie ein buntes Programm aus Geselligkeit, Kultur, Ausflügen, und Bewegung.

    Dabei steht zunehmend auch die Kooperation mit anderen, generationenübergreifenden Angeboten im Stadtteil im Fokus. Einige Seniorentreffs sind Teil größerer Einrichtungen, die im Sinne eines Community Centers als Treffpunkt allen Bürgerinnen und Bürgern offen stehen.

    Wie die Höhe der finanziellen Förderung berechnet wird

    Die BGV stellt den Bezirken für die offene Seniorenarbeit finanzielle Mittel entsprechend dem jeweiligen Anteil an Grundsicherungsempfängern und Einpersonenhaushalten ab 60 Jahre im Bezirk zur Verfügung. Die Anzahl der im Bezirk vorhandenen, historisch gewachsenen Seniorentreffs spielt dabei keine Rolle.

    Daraus werden verschiedene Angebote der offenen bezirklichen Seniorenarbeit finanziert, insbesondere Seniorentreffs, Seniorenkreise, einmalige Angebote sowie die Arbeit der bezirklichen Seniorenvertretungen. Für die inhaltliche Arbeit erhalten die Seniorentreffs eine hamburgweit einheitlich festgelegte Pauschale, die sich nach den Öffnungszeiten richtet.

    Diese Pauschale ist im Zuge der Erhöhung der Rahmenzuweisung bereits Anfang 2019 um 2.000 Euro pro Seniorentreff erhöht worden.Ferner wurden auch gestiegene Miet- und Bewirtschaftungskosten für die Seniorentreffs von den Bezirksämtern aus der Rahmenzuweisung finanziert und ausgeglichen.

    Ziel der Erhöhung: Förderung des ehrenamtlichen Engagements

    Um zielgerichtet und unabhängig von der Verteilung der Rahmenzuweisung die Arbeit der ehrenamtlich Tätigen in den Seniorentreffs noch weiter zu stärken, erhalten die Bezirksämter von der BGV zweckgebunden je nach Anzahl der im Bezirk vorhandenen Seniorentreffs zusätzlich insgesamt 164.000 Euro.

    Daraus wird die Pauschale für jeden Seniorentreff um weitere 2.000 Euro erhöht – von 11.000 auf 13.000 Euro Maximalförderung, also um rund 20 Prozent. Durch diese Erhöhung sollen mehr Ehrenamtliche dazu motiviert werden, sich in den Seniorentreffs zu engagieren.

     


     

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