Donnerstag, 22. Oktober 2020
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    Insekten zählen für die Artenvielfalt

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    Ab Freitag geht der diesjährige Insektensommer in die zweite Runde. Wie Sie ihren Beitrag zur Artenvielfalt leisten können, erfahren Sie hier!

    Sie möchten die Sommertage entspannt bei sich im heimischen Garten verbringen, haben aber dennoch das Bedürfnis etwas Gutes zu tun? Dann ist der Insektensommer genau das richtige für Sie.

    Der Insektensommer ist eine Gemeinschaftsaktion von NABU und LBV und ihres gemeinsamen Partners naturgucker.de und findet 2019 zum zweiten Mal statt.

    Im Fokus der bundesweiten Mitmachaktion stehen – wie es der Name schon vermuten lässt – die Insekten, oder besser gesagt die Erhaltung ihrer Arten. Der NABU möchte so die kleinen, fleißigen Helfer unserer Ökosysteme stärker in den Fokus rücken.

    Beobachtungszeitraum von 2. bis 11. August

    Nachdem bereits von 31. Mai bis 9. Juni zum ersten Mal in diesem Jahr die Insekten in Deutschlands Gärten gezählt wurden, läuft am  kommenden Freitag, den 2. August, der zweite Beobachtungszeitraum der Meldeaktion an. Bis 11. August können dann täglich die Insekten in der Umgebung erfasst werden.

    Und so geht’s: Suchen Sie sich einen begrenzten Beobachtungsort, wie beispielsweise den eigenen Garten, den Balkon, ein angrenzendes Feld oder auch einen Teil des Wegrands, der dabei höchstens einen Umkreis von 10 Metern umfasst.

    Nun geht es darum in diesem Umkreis innerhalb einer Stunde sämtliche Insekten zu erfassen, die sich etwa in Blumentöpfen, an Bäumen oder unter Steinen tummeln und diese im extra bereitgestellten Meldeformular des NABU (hier ab Freitag downloaden) zu dokumentieren.

    Wie Sie richtig erfassen

    Bei mobilen Arten wie Schmetterlingen oder Hummeln, die den festgelegten Umkreis schnell verlassen oder betreten können, rät der NABU die größte gleichzeitig anwesende Zahl von Tieren zu dokumentieren und nicht die Summer aller Einzelbeobachtungen. So können Doppelerfassungen vermieden werden.

    Sämtliche Beobachtungen werden im bereitgestellten Formular des NABU als sogenannte Punktmeldungen erfasst. Da grundsätzlich zwar jede Art erfasst werden soll, die Vielfalt aber enorm ist, gibt es pro Meldezeitraum jeweils acht “Kernarten”, nach denen die Teilnehmer in jedem Fall Ausschau halten sollen. Selbst für absolute Laien sollte die Erfassung so also kein Problem sein.

    Infos über die Kernarten des zweiten Beobachtungszeitraums werden ebenfalls dem Meldeformular zu entnehmen sein.

    Weitere Informationen zur Mitmachaktion von NABU und LBV finden Sie hier.

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