Mittwoch, 30. September 2020
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    Akrobatik & Ästhetik

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    Die Volksdorferin Anna Forchner vom Walddörfer SV holte gerade beim „Deutschland Cup“ mit dem Reifen den Sieg und belegte in der Gesamtwertung Platz 2 (wir berichteten). Wir haben der jungen Sportlerin zu ihrem Erfolg gratuliert und genauer nachgefragt.

    Alstertal PLUS: Anna, erklär uns bitte einmal, was „Rhythmische Sportgymnastik“ eigentlich ist.

    Anna Forchner: „RSG“ ist eine Art „Turnen“ mit bestimmten Geräten, es gibt 5 Geräte: Seil, Keule, Band, Reifen und Ball. Zur Musik führe ich dann unterschiedliche Übungen vor. Diesen Sport gibt es sowohl einzeln, als auch in der Gruppe. Ich selbst mache beides und bin mittlerweile schon 7 Jahre aktiv, trainiert wird drei Mal die Woche, immer drei Stunden.

    Du hast großartig beim „Deutschland Cup“ Ende Juni in Biberach performt und hast wieder einmal ganz oben auf dem Treppchen gestanden! Wer darf dort antreten?

    Teil nehmen alle Bundesländer, aber vorher gibt es eine Qualifikation. Bei den „Hamburger Meisterschaften“ wurde eine Vorauswahl der Mädchen aus Hamburg getroffen, dann kommen die Regionalmeisterschaften, die sind unterteilt in Norden, Osten, Süden und Westen und beim „Deutschland Cup“ dürfen anschließend die Besten der jeweiligen Bundesländer antreten.

    Du bist eine der Besten, auch in der Gruppe mit dem WSV habt ihr den 4. Platz belegt, national gibt es keine höheren Turniere. Wie sind deine Pläne, möchtest du diesen Weg weiter verfolgen?

    Ich habe überlegt, die Richtung internationaler Wettkämpfe einzuschlagen, aber dort gibt es andere Bedingungen und ich bin mir noch nicht sicher, ob ich das machen möchte. Bald beginnt erst einmal die nächste Saison mit neuen Geräten, darauf freue ich mich. Ich trainiere jetzt auch schon die Breitensportgruppe, das möchte ich nebenberuflich auch gerne weiterhin machen, aber ich interessiere mich auch total für Tiermedizin. RSG macht man im Grunde auch nicht unbedingt länger als bis Ende 20.

    Wie bist du denn selbst zu dieser Sportart gekommen?

    Turnen hat mir immer schon gut gefallen. Als ich kleiner war, habe ich Jazz Dance gemacht, doch unsere Trainerin konnte den Unterricht nicht mehr geben, also habe ich recherchiert und bin auf diesen Sport gestoßen. Meine Trainerinnen sahen besonderes Talent in mir, also durfte ich ein Probetraining in der Leistungsgruppe absolvieren und wurde aufgenommen.

    Betreiben auch Jungs RSG?

    Eigentlich ist das eher eine Frauensportart. Wir werden von Sylvia Lopatta und Jessica Krüger trainiert, es herrscht eine sehr familiäre Atmosphäre unter uns Mädchen und im Team. Ich finde auch die Reisen zu den Veranstaltungen immer schön, die meisten meiner Freundinnen machen auch Rhythmische Sportgymnastik, von daher machen gemeinsame Touren auch immer viel Spaß. ks

    Foto: Bettina Forchner

     


     

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