Sonntag, 25. Oktober 2020
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    Schulanfang in Hamburg: Schallmauer geknackt!

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    Mit dem Beginn des neuen Schuljahrs ist in Hamburg eine Schallmauer durchbrochen worden: An allgemeinbildenden Schulen werden nun mehr als 200.000 Kinder und Jugendliche unterrichtet.

    Der Sommer ist zwar noch nicht vorbei, die Sommerferien an Hamburgs Schulen allerdings schon.  Und deren Verzeichnisse führen seit vergangenem Donnerstag so viele Kinder und Jugendliche wie zuletzt vor 40 Jahren!

    Demnach besuchen nun insgesamt 201.310 junge Hamburgerinnen und Hamburger eine allgemeinbildende Schule, darunter 15.440 Erstklässler und 14.360 Fünftklässler, für die der Unterricht an den staatlichen Schulen am morgigen Montag beginnt.

    Den Trend bestätigt

    Im Vergleich zum Vorjahr ist die Anzahl der Hamburger Schüler um 2.610 (+1,3 Prozent) angestiegen, womit sich der Trend der letzten Jahre bestätigte. Seit 2010 hat sich die Schülerzahl an staatlichen Schulen um 13 Prozent erhöht. Dass die Marke von mehr als 200.000 Hamburger Schülern geknackt wird, war also gewissermaßen nur eine Frage der Zeit.

    Besonders stark war der prozentuale Anstieg in diesem Jahr im Bereich der Vorschule (+300 Kinder, + 3,3 Prozent) sowie der ersten Klasse der Grundschule (+771 Kinder, +5,3 Prozent).

    Erfreulich in diesem Zusammenhang: Trotz des Anstiegs und der in Hamburg geltenden freien Schulwahl ist es der Schulbehörde und den Schulleitungen erneut gelungen, dass deutlich über 90 Prozent aller Schülerinnen und Schüler an ihre Wunschschule kommen konnten.

    Stadtteilschulen holen auf

    Wie schon im Vorjahr verzeichnen die Stadtteilschulen derweil erneut einen stärkeren Zuwachs an Schülern als die Gymnasien, die in der Anmelderunde mit 51 Prozent nur noch knapp vor den 58 staattlichen Stadtteilschulen mit 49 Prozent liegen.

    Unter den zehn meist gewählten weiterführenden Schulen in Hamburg liegen weiterhin acht Stadtteilschulen und zwei Gymnasien.

    Zahl der Lehrkräfte steigt ebenfalls

    Um dem Zuwachs an Schülerinnen und Schülern Herr zu werden, bekommen die staatlichen Schulen zum neuen Schuljahr insgesamt 358 zusätzliche Lehrstellen zugewiesen, von denen allein 181 Stellen auf die Erhöhung des Grundbedarfs aufgrund der höheren Schülerzahlen entfallen.

    Die Kräfte für Inklusion erfahren einen Zuwachs von 86 Stellen (nun insgesamt 1.516), die übrigen 78 entfallen auf das Ganztagsangebot (nun insgesamt 1.146). Weil viele Schülerinnen und Schüler mit Zuwanderungsgeschichte inzwischen in Regelklassen gewechselt sind, ging der Bedarf für die entsprechenden Lehrkräfte um 68 Stellen auf nun 242 Lehrkräfte zurück.


     

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