Mittwoch, 30. September 2020
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    Turbo-Boost für Körper und Geist

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    Im Winter überfällt viele Menschen lähmende Trägheit, die zu schlechter Laune führt. Dr. Stephanie Grabhorn rät zu viel Bewegung, weshalb die innovative Sporttherapie fester Bestandteil ihrer Behandlungen in der Blomenburg, einer Klinik für seelische Gesundheit, ist.

    Welche positiven Effekte Bewegung auf unser Herz-Kreislauf-System, unsere Gelenke, die Mobilisierung und natürlich auch auf unsere Figur hat, ist längst im allgemeinen Bewusstsein angekommen. Doch Menschen, die von Glückgefühlen nach einem 20-Kilometer-Lauf oder zwei Stunden Power-Aerobic berichten, werden gern als Fanatiker abgetan.

    Das mag in Einzelfällen stimmen. Fest steht aber auch, dass Bewegung maßgeblich zu unserer seelischen Gesundheit beiträgt. „Wenn wir uns bewegen, werden Botenstoffe wie Serotonin und Endorphine ausgeschüttet, also die sogenannten Glückshormone“, erklärt Dr. Stephanie Grabhorn. Zugleich wird die Durchblutung angeregt, was die Konzentrationsfähigkeit steigert und sich auch auf alle anderen Organe auswirkt.

    Wichtig ist es, den Körper zu spüren

    „Sport aber auch schon Alltagsbewegungen wirken sich positiv auf die innere und äußere Ruhe aus, helfen Stress abzubauen“, sagt die Chefärztin für Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik an der Privatklinik Blomenburg in Selent in der Nähe von Kiel. Die ist auf die Behandlung von stressbedingten Krankheiten spezialisiert und setzt dabei in dem umfassenden Behandlungskonzept auch auf eine innovative Sporttherapie.

    Da geht es nicht um Leistung, Tempo oder gar Rekorde, sondern darum wieder seinen Körper zu spüren, seine Bedürfnisse ernst zu nehmen und nicht gegen ihn zu arbeiten. „Wer unter psychischen Leiden wie Burnout, Depressionen oder Angststörungen leidet, muss die positiven Effekte von Sport und Bewegung oft erst neu erfahren“, sagt sie. Das gilt auch für manch einen Bewegungsmuffel, denn nicht jedem ist die Sportbegeisterung in die Wiege gelegt.

    Der Spaß sollte im Vordergrund stehen

    Dafür heißt es zunächst einmal, den Sport, die Bewegung zu finden, die dem einzelnen wirklich liegt. „Der eine muss sich beim Squash auspowern, der andere möchte beim Joggen in einen gewissen Flow kommen“, sagt die Fachärztin für Psychiatrie und Psychotherapie. „So könnten etwa extreme Spannungszustände, wie sie beispielsweise Führungskräfte im Alltag erleben, mit starken körperlichen Reizen ideal abgebaut werden“, so Dr. Grabhorn. Meditative Übungen wie bei Yoga oder Pilates hingegen können helfen, innere Ruhe zu erlangen und sich zu fokussieren.

    „Entscheidend ist, dass man eine Sportart findet, die einem Spaß macht. Dafür sollte man sich durchaus Zeit geben und die eigenen Erwartungen drosseln, damit der Sport nicht auch wieder zu einem Stressfaktor wird.“ Und wer Sport nichts abgewinnen kann, für den dürfen es auch bewusste Spaziergänge und die viel gepriesenen Alltagsbewegungen sein. Manchmal ist das der Einstieg zu mehr sportlichen Aktivitäten, neuem Sportsgeist und mehr Glückgefühlen.

    Weitere Infos rund um das therapeutischen Angebot   der Blomenburg gibt es im Internet unter www.blomenburg.de


     

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