Freitag, 30. Oktober 2020
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    Grüne reichen SPD die Hand, Lieber derzeit keinen Handschlag annehmen und die Hände waschen rät das UKE

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    Guten Morgen: Innovative Kultur fordert Bestand. * Neuer Staatsrat für Tourismus gefordert. * Fernwärme hat neue alte Ideen. * Altes Puan Klent hat Zukunft. * Neuer Chefredakteur für alte Mopo. *

    Θ HAMBURG

    Grüne wollen mehr: Die Partei hat am Mittwochabend bei einer Mitgliederversammlung das gute Abschneiden bei den Bürgerschaftswahlen besprochen und auch gefeiert. Mit 24,2 Prozent der Stimmen im Rücken fordern die Grünen nun mehr Einfluss und Posten in einer neuen rot-grünen Koalition. Ob es dazu kommen kann, wird ab Freitag besprochen, wenn Landesvorsitzende, Spitzenkandidaten und Fraktionschefs zusammenfinden. Nach einigen Verwerfungen im Wahlkampf soll nun wieder der sachliche Austausch von Positionen im Vordergrund stehen. Die Grünen streben zwei zusätzliche Sitze im Senat an und es sollte der Stuhl des Verkehrssenators für Anjes Tjarks darunter sein
    ndr.de, abendblatt.de

    Deutlich, deutlich grüner.
    Katharina Fegebank visioniert über das Hamburg von morgen
    abendblatt.de

    es gibt 2 mögliche koalitionspartner. mit beiden sondieren, danach mit einem koalitionsverhandlungen führen. man ist nicht so alternativlos unterwegs. hilft.
    SPD-Bundestagsabgeordneter Johannes Kahrs gibt derweil wieder mal den den Bad Cop.
    twitter.kahrs

    Kultur will Bestand wahren: 24 Köpfe der Kultur haben einen eindringlichen Appell an Bürgermeister Peter Tschentscher geschickt. In dem Schreiben werben die Kulturschaffenden dafür, dass Senator Carsten Brosda auch in der kommenden Legislatur sein Amt behalten soll. Hintergrund ist die Befürchtung, dass der anerkannte Behördenchef, der „die ganze Kulturszene im Blick habe“, der „Machtarithmetik“ im kommenden Senat zum Opfer fallen könnte. Tschentscher muss zum einen den geeigneten Koalitionspartner für die SPD finden und auch darauf achten, dass die Posten fair zwischen Männern und Frauen verteilt werden. Schon die Berufung von Brosda zum Senator war unerwartet, weil der Posten schon damals an eine Frau gehen sollte.
    ndr.de, musikwirtschaft.org

    Der kommende Senat muss bei der Vergabe der Posten die Bedeutung des Tourismus für die Stadt berücksichtigen – und das geht am besten mit einem eigenen Tourismusstaatsrat.
    Der vielfältig interessierte und engagierte Unternehmer Norbert Aust will Carsten Brosda in der Kulturbehörde behalten und hat auch für die Tourismusbranche noch weitere personelle Wünsche an die Wirtschaftsbehörde. Aust schickt sich zudem an, Co-Präses der Handelskammer zu werden, um weitere Forderungen der Wirtschaft an den Senat zu richten.
    Adlerauge

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    Hamburg Commercial Bank Run 2020 in der HafenCity: Am Sonnabend, den 20. Juni schnürt Hamburgs Wirtschaft wieder die Schuhe für den guten Zweck. Erstmals unter der Regie von BMS Die Laufgesellschaft und zum 19. Mal insgesamt gehen mehrere Hundert Firmenteams bei Norddeutschlands größtem Charity-Run auf den ca. 4 km langen Stadtkurs – ohne Zeitnahme und Leistungsdruck. Vom Startgeld jedes gemeldeten Läufers wandern fünf Euro und weitere zehn Euro pro Team in den Spendentopf für Kinder helfen Kindern und Stiftung Laufen i.G. Anmeldungen für Teams ab zehn Personen unter hcob-run.de
    dielaufgesellschaft.de

    Plan B für die Fernwärme: Nach den Plänen von Umweltsenator Jens Kerstan soll das Kohlekraftwerk in Wedel Mitte der 20er-Jahre abgeschaltet werden und durch ein Gaskraftwerk im Hafen ersetzt werden. Doch auch der Standort Wedel scheint für ein neues Kraftwerk noch nicht ganz aus dem Rennen zu sein. Hier hatte Vattenfall weiland eine Planung für ein Gaskraftwerk erstellt. Nun stellt sich heraus, dass die Wärme Hamburg GmbH, jetzt im städtischen Besitz, die Genehmigung für einen Neubau in Wedel nicht verfallen lassen will. Dazu wird aktuell vor Gericht gestritten. Ein neues Kraftwerk in Wedel hätte den Vorteil, dass die Leitungen zum Verteilen der Wärme im Hamburger Westen schon liegen und dafür keine umstrittene Elbquerung benötigt wird.
    abendblatt.de

    Grüne können doch rechnen: Nachdem wir am Mittwoch vermeldet hatten, dass der Frauenanteil in der 33-köpfigen Fraktion nicht bei den von den Grünen behaupteten 66,6 Prozent liege, macht die Partei eine andere Rechnung auf. Die Verhältniszahl beziehe sich nicht auf die am Sonntag 33 gewählten MandatsträgerInnen, sondern auf die Situation bei der konstituierenden Sitzung der Bürgerschaft am 18. März bei der die drei grünen SenatorInnen nicht mitgezählt werden. Die Fraktion wird dann durch NachrückerInnen ergänzt und mithin wird die kommunizierte Frauenquote in dieser Sitzung  erreicht.
    gruene-hamburg.de

    Unsere neue Bürgerschaftsfraktion ist so riesig, dass sie gar nicht auf ein einzelnes Foto passt.
    Aber Fotografieren können sie wirklich nicht. *grüneszwinkersmiley*
    twitter.GRUENE_Hamburg

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    Hände waschen und nicht anhusten lassen: Diverse UKE-Ärztin, deren Namen der NDR nicht verrät, informiert sympathisch unaufgeregt über das Virus facebook.ndr.hamburg
    Virus sorgt indes Reeder: Das sich in China entwickelte Virus führe zu weniger Fracht welt.de
    So schwul ist die Bürgerschaft: Fünf schwule Kandidaten wurden gewählt. Queere schafften es derweil nicht, berichten maenner.media, queer.de
    Erstmal Abschalten: Trauernde FDP-Spitzenkandidatin Anna von Treuenfels will sich noch nicht festlegen, ob sie ihr Direktmandat annehmen will welt.de
    Diese Hagenbecks: Nun neuer Tort bei zerstrittener Familie über teuer angekaufte Saurier-Knochen abendblatt.de

    Wetter heute: Wechselnd bewölkt und wohl immerhin meist trocken bei einem bis sechs Grad.
    wetter.net

    Θ ZAHL DES TAGES

    Eine Million Hamburger leben in dem Gebiet, das der Mobilitätsdienstleister MOIA ab dem 1. März abdecken will. Die Grenzen des bisherigen Gebietes werden nach Westen und Nordosten verschoben. Damit vergrößert sich die Abdeckung um 50 Prozent auf 300 Quadratkilometer. Aktuell sind 330 Wagen auf Hamburgs Straßen unterwegs. Die Flotte soll bis Ende des Jahre auf 500 Wagen ausgebaut werden.
    abendblatt.de, mopo.de

    Θ DEUTSCHLAND & DIE WELT

    Deutschland rechnet mit Corona-Epidemie: Angesichts neuer Fälle von Ansteckungen mit dem Coronavirus in Deutschland bildet die Regierung einen Krisenstab. Innenminister Horst Seehofer und Gesundheitsminister Jens Spahn wollen an diesem Donnerstag über die Einrichtung des Gremiums informieren. Kanzlerin Angela Merkel hat nach Angaben von Österreichs Kanzler Sebastian Kurz mit ihm und Italiens Regierungschef Giuseppe Conte über das Virus gesprochen. Spahn sieht Deutschland am Beginn einer Coronavirus-Epidemie. Die Infektionsketten seien teilweise nicht nachzuvollziehen. Es sei daher fraglich, ob die bisherige Strategie weiterhin aufgehe.
    tagesspiegel.de (Krisenstab); handelsblatt.com (Merkel)

    Deutsches Verfassungsgericht kippt Verbot geschäftsmäßiger Sterbehilfe: Das Verfassungsgericht in Karlsruhe hat am Mittwoch festgestellt, dass der Paragraf 217 gegen das Grundrecht verstößt. In dem Paragraf war festgelegt worden, dass die geschäftsmäßige Förderung der Selbsttötung unter Strafe gestellt wird. Das Gericht entschied, dass die Vorschrift verfassungswidrig sei. Es solle ein im Grundgesetz verankertes Recht zum Sterben geben – unabhängig davon, welche medizinischen Möglichkeiten zur Linderung der Krankheit bestehen. Dabei gehe es ausschließlich um die Möglichkeit der Beihilfe zur Selbsttötung. Gesundheitsminister Jens Spahn kündigte Gespräche über eine mögliche Regulierung der Sterbehilfe an.
    tagesspiegel.de, zdf.de, rnd.de

    Brüssel: Europa, China und Russland fordern Wahrung des Atomabkommens mit Iran dw.com
    Bürokratie: EU-Kommission will mehr Rücksicht auf Mittelständler nehmen handelsblatt.com
    Spanien: In Madrid beginnt der Dialog über den Katalonien-Konflikt faz.net
    Beerdigungen in Hanau: Opfer des rechten Terrors wurden bestattet taz.de

    Θ STADT & LEBEN

    Wechsel bei der Morgenpost: Nach dem Verkauf der Mopo an den Unternehmer Arist von Harpe wurden nun erste Personalentscheidungen gefällt. So sollen Chefredakteur Frank Niggemeier und sein Stellvertreter Alexander Krug das Blatt verlassen. Auch die langjährige Geschäftsführerin Susan Molzow, die sich vergeblich um den Erwerb der Zeitung bemüht hatte, wird gehen. Von Harpe selber will nun die Leitung der Zeitung übernehmen. Neuer Chefredakteur soll Maik Koltermann werden, der bis Mitte 2019 als Vize-Chefredakteur bei der Mopo beschäftigt war. Ein Streit mit Krug soll damals der Grund für den Wechsel gewesen sein. Koltermann soll sich vergeblich für Qualitätsjournalismus im Boulevardblatt eingesetzt haben.
    taz.de, twitter.hh_bkm

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    NMA FIRESIDE CHAT X OMR PODSTARS: Nun lüften wir endlich unser großes Geheimnis: Der Next Media Accelerator – NMA Fireside Chat kommt! Und mit ihm ein ganz besonderer Gast, auf den wir uns schon sehr freuen. Der Podcast-Experte Vincent Kittmann (Head of PODSTARS by OMR) gibt sich bei unserer ersten Edition die Ehre. Gemeinsam mit unserem Managing Partner Nico Lumma wird er auf der Bühne über Social Media, Podcasts und Startups schnacken. Seid gespannt! Los geht es am Dienstag,  3. März um 18 Uhr im VRHQ in der Speicherstadt. Der Eintritt ist kostenlos. Die Kapazität ist aber begrenzt – daher: Seid schnell und registriert euch jetzt!
    eventbrite.com

    Restaurant-Tipp – Spanisch in der City: Nur 100 Meter vom Hamburger Rathaus entfernt, befindet sich ein Kleinod der spanischen Kochkunst. 1985 vom ehemaligen Schiffskoch Don Luis Méndez eröffnet und seit 1995 von seinem Sohn Victor Méndez Gandón weitergeführt, hat sich das Picasso einen hervorragenden Ruf erworben. Täglich gibt es hier über 50 Tapas (Tipp: Morcilla de Burgos mit Zwiebeln), spanische Spezialitäten wie Paella, Fabada, Tintenfisch und argentinische Steaks.
    hamburg.de

    Nora Bossong – Lesung: Nora Bossong liest aus ihrem Roman „Schutzzone“, der es 2019 auf die Longlist des deutschen Buchpreises geschafft hat. Was bedeuten Vertrauen und Verantwortung? Wie greifen Schutz und Herrschaft ineinander? Wie verhält sich Zeugenschaft zur Wahrheit? Und wer sitzt darüber zu Gericht? Hellsichtig und teilnahmsvoll geht Nora Bossong in ihrem virtuosen Roman diesen Fragen nach – in privaten Beziehungen wie auf der großen politischen Bühne – und setzt den Konflikten der Vergangenheit die Hoffnung auf Versöhnung entgegen. Um 19 Uhr bei Boysen+Mauke im Johaniskontor Anmeldung wird per Mail erbeten: a.wenzel@schweitzer-online.de
    hamburg.de

    Θ FOFFTEIN

    Stolz wie Bolle: Das twittert der Hamburger SPD-Bundestagsabgeordnete Johannes Kahrs immer, wenn er der Hansestadt neue Millionen aus dem Bundeshaushalt zuweist. Das wiederum goutieren die Parteikollegen nicht jedesmal, weil es Geld von der Stadt in zumeist in gleicher Höhe erfordert und wie im Falle des Tele-Michels zu einem peinlichen Desaster führen könnte. Egal. Nun konnte Kahrs 15 Millionen Euro für Puan Klent locker machen. Zuvor hatte das Jugendheim auf Sylt eine Insolvenz beantragen müssen. Die Jugenderinnerung vieler Hamburger – Ich sage nur Anja 1977 –  soll nun ein ganz großes Erholungs- und Schulungsding werden.
    bild.de,

    Heute ist der Tag des Eisbären. Wir wünschen Ihnen einen schönen Donnerstag.

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