Mittwoch, 30. September 2020
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    Coronavirus: Iranisches Flugzeug in Fuhlsbüttel gelandet

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    Heute Morgen kam eine Maschine aus dem vom Coronavirus stark betroffenen Land Iran in Fuhlsbüttel an. Die Gesundheitsbehörde informiert über den derzeitigen Stand der Virusbedrohung in Hamburg.

    Gegen 5.55 Uhr ist am Montagmorgen (2. März) planmäßig eine Maschine der Iran Air auf dem Helmut Schmidt-Flughafen gelandet. Das Registrierungsverfahren mit Aussteigekarten ist planmäßig durchgeführt worden, alle Passagiere wurden registriert. Weil im Flugzeug zunächst nicht genügend Aussteigekarten vorhanden waren (für die Ausgabe sind die Flugunternehmen verantwortlich), hat eine Mitarbeiterin des Flughafenärztlichen Dienstes vor Ort dafür gesorgt, dass allen Passagieren Aussteigekarten zur Registrierung im Flugzeug ausgereicht wurden. Dies hat zu leichten Verzögerungen beim Ausstieg geführt.
    Durch einen entsprechenden Erlass des Bundesgesundheitsministeriums vom vergangenen Sonnabend (29. Februar) müssen seit vergangenem Sonnabend nicht nur Reisende aus den Risikogebieten in China, sondern auch Reisende aus dem Iran, aus Norditalien, aus Japan und aus Südkorea entsprechende Aussteigekarten vor Verlassen des Flugzeugs ausfüllen. Sie sind dazu verpflichtet, auf diesen Aussteigekarten Angaben zu ihrem Flug und zu ihrem Aufenthaltsort in den folgenden 30 Tagen nach Landung zu machen sowie eine Selbstauskunft zu ihrem Aufenthaltsort, Kontaktpersonen und gesundheitlichen Befinden abzugeben. Der Hafen- und Flughafenärztliche Dienst der Gesundheitsbehörde hat eine Vereinbarung mit dem Deutschen Roten Kreuz (DRK). Das DRK sammelt die Karten von den Passagieren beim Aussteigen ein. In Hamburg sind diese Maßnahmen angelaufen.  Hamburg hatte diese Maßnahmen für Flüge aus Norditalien bereits vor dem Erlass des Bundes angeordnet, sodass bereits ankommende Flüge aus Norditalien am Samstagnachmittag mit diesem Verfahren behandelt wurden. Piloten entsprechender Flüge sind ebenfalls verpflichtet, vor der Landung den Tower über den Gesundheitszustand ihrer Passagiere zu informieren. Sollten Passagiere mit Krankheitssymptomen gemeldet werden, wird der Flughafenärztliche Dienst informiert und das Flugzeug verbleibt auf dem Vorfeld. Ein Arzt geht in Schutzkleidung an Bord, untersucht den Passagier an Bord und entscheidet über das weitere Vorgehen. Dabei werden alle Richtlinien des Robert-Koch-Instituts (RKI) eingehalten.

    Aktuell neuer Fall mit positiver COVID-19-Infektion

    In der Nacht zum Montag (02.03.2020) wurde eine dritte COVID-19-Infektion in Hamburg positiv bestätigt. Die Betroffene ist in der vergangenen Woche aus dem Iran über Frankfurt nach Hamburg gereist. Das zuständige Gesundheitsamt hat nach positiver Testung umgehend häusliche Isolation angeordnet. Ermittelte Kontaktpersonen sind ebenso isoliert.
    Die Lage in Hamburg hat sich auch durch den neuen Fall nicht verändert. Der neue Fall steht in keinem Zusammenhang zu den bisherigen Fällen.

    Bisherige Fälle mit positiver COVID-19-Infektion

    Bei den beiden zuvor in Hamburg positiv getesteten Personen hat sich keine neue Lage ergeben, sie und die Kontaktpersonen verbleiben in Isolation. Das Gesundheitsamt steht mit den Betroffenen in Kontakt.
    „Corona-Hotline“ 040 428 284 000
    Zusätzlich zu den bekannten Rufnummern 115 und 116117 wurde von der Stadt aufgrund der veränderten Situation bereits vergangene Woche eine zusätzliche Hotline eingerichtet, diese ist nunmehr 24 Stunden an 7 Tagen erreichbar.

    Allgemeine Verhaltensregeln

    Die Behörde rät weiterhin dazu, regelmäßig sorgfältig Hände zu waschen, auf eine korrekte Hust- und Niesetikette (ins Taschentuch oder in die Armbeuge) zu achten und genügend Abstand zu erkrankten Personen zu halten. In begründeten Fällen mit entsprechenden Symptomen und Verbindung zu Risikogebieten rät die Behörde, nicht direkt eine Praxis oder Klinik aufzusuchen, sondern telefonisch ärztlichen Rat einzuholen.
    Gesundheitsempfehlungen bei Auslandsreisen werden vom Auswärtigen Amt gegeben. Aktuelle Informationen zu der Sicherheitssituation in einzelnen betroffenen Ländern sind auf den Länderseiten des Auswärtigen Amtes einzusehen.

     


     

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