Montag, 26. Oktober 2020
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    Senat zeigt Zeigefinger, Essen mit Freunden im Restaurant, Tourismus muss sich neu erfinden

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    Guten Morgen: Branchen werden auf 50 Prozent reduziert. *

    Θ HAMBURG

    – Leitartikelchen –
    Zuckerbrot und Drohung mit der Peitsche: Nach den erwarteten Lockerungen in den Bereichen Freundeskontakte, Gastronomie und dem Sport, mahnte der Senat zu Abstand und Besonnenheit, sonst könnten die frischen Freiheiten auch schnell wieder weg sein. Die Zweite Bürgermeisterin Katharina Fegebank und Innensenator Andy Grote schauten hin in Hamburg und haben mit Sorge am warmen Wochenende viele Verstöße gegen Abstandsvorgaben beobachtet. Klagen über zu wenig Abstand gab es aber auch schon an den warmen Ostertagen; Wochen später sinkt die Zahl der Neuinfizierten trotzdem immer weiter. Nun zweifeln viele HamburgerInnen am Sinn für die Vorsicht. Das führt zu maskenlosen Demonstrationen, bei denen sich eine bunte Mischung aus Zweiflern und Verschwörungstheoretikern zusammen gefunden hat.
    hamburg-news, ndr.de, welt.de

    Wir können die nächsten Schritte nur gehen, wenn die Zahlen niedrig bleiben.
    Bürgermeister Peter Tschentscher mahnt die HamburgerInnen weiter zur Solidarität.
    ndr.de

    Trübe Brühe
    Innensenator Andy Grote über die Contra-Corona-Demonstranten.
    welt.de

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    Offizielle und amtliche Informationen zu #CoronaHH: Der Hamburger Senat informiert auf hamburg.de/corona über Maßnahmen, um der Ausbreitung von Corona in Hamburg zu begegnen. Hier finden Sie die aktuelle Verfügung sowie Infos zu den Bereichen Gaststätten, Geselligkeit, Sport, Kita, Schule, und vieles weiteres. Diese zentrale Informationsseite bietet viele Antworten auf zahlreiche Fragen in einem FAQ, das laufend aktualisiert und erweitert wird. In sozialen Netzwerken wird der Hashtag #CoronaHH verwendet.
    hamburg.de/corona

    Ein bisschen neue Normalität: Man darf nun beste Freunde -Zwei Haushalte, maximal 10 Personen- wieder sehen und das ab Mittwoch auch im Restaurant feiern, wenn dort der Abstand unter den Gruppen eingehalten wird, die zuvor ihre Kontaktadressen beim Franzosen hinterlegt haben müssen, bevor das Essen á la masque contre spúckschutz gereicht wird. Den Betreibern bleibt höchstens eine Kapazität von etwa 50 Prozent der Plätze zum Verkauf. Das gilt im großen und ganzen neben der Gastronomie, auch für Hotellerie, Stadttourismus mit Barkassen und einigem mehr. Die Maßnahme ist wirtschaftlich deutlich besser als der bis dahin geltende Lock-Down, aber wird auf Dauer für diese Branchen auch nicht auskömmlich sein.
    ndr.de, mopo.de

    Lohnen … na ja. Es rechnet sich, sage ich mal.
    Theater-Betreiber Corny Littmann macht vor 66 Prozent Auslastung erst gar nicht auf.
    mopo.de

    Distanz als Differenzierungsmerkmal für den Tourismus: Die Branche werde sich wandeln und Hamburg müsse darauf reagieren, ist das Ergebnis einer Studie, die das Hamburgische WeltWirtschaftsInstitut mitverfasst hat. Statt großer Menschenmassen wie etwa die der Kreuzfahrttouristen, könne Hamburg zum Ziel kleinerer Gruppen oder Individualtouristen werden. Zudem spielten Hygienekonzepte eine wichtige Rolle für die Attraktivität des Reiseziels. In diesem Sinne lässt Hamburg die Öffnung der Hotels für Touristen wieder zu, die aber nur 60 Prozent ihrer Kapazitäten nutzen dürfen und den Touristen das Frühstück auf das Zimmer bringen müssen. Mit 50 Prozent Auslastung dürfen Hafenbarkassen und Bus-Stadtrundfahrten auch wieder fahren.
    welt.de (Tourismus), bild.de (Barkassen)

    Barkassen fast leer fahren lassen, ist zu teuer. Der Markt ist kaputt. Die Touristen müssen erstmal wieder Vertrauen gewinnen, sind noch gar nicht zurück.
    Barkassen-Betreiber Gregor Mogi ist nicht ganz so euphorisch wie die Konkurrenz von Abicht und Barkassen-Meyer.
    bild.de

    Digitalisierung als Differenzierungsmerkmal: Die erfolgreiche Überwindung der Krise erhöht massiv die Transformationsgeschwindigkeit für die Digitalisierung. Unternehmen müssen den Wandel annehmen und gestalten. Die Experten der KCI-Group beraten Unternehmen wie Ihres, um das NEXT LEVEL zu erreichen. Prozesse und Produktionsabläufe müssen effizienter gestaltet werden, um mehr Produktivität und Wettbewerbsvorteile zu erarbeiten. Nutzen Sie die IDEEN-SPRECHSTUNDE der KCI KompetenzCenter Innovation mit Ralf Siebert und seinem Team Gemeinsam wird der individuelle Innovationsfahrplan für Ihr Unternehmen entwickelt. Vereinbaren Sie ein kostenloses Gespräch! digitalisierung@kci-group.de. Mehr Informationen: kci-group.de

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    youtube.KCI-Group

    Es kommt darauf an: Gesundheitssenatorin Cornelia Prüfer-Storcks geht davon aus, dass eventuelle Corona-Infizierungen von Spielern des HSV und des FC St. Pauli von den zuständigen Gesundheitsämtern in Altona und Mitte im Einzelfall geprüft werden. Die Gesundheits- und die Sportbehörde werden sich am Mittwoch das Hygienekonzept der Vereine für die anstehenden Spiele ohne Zuschauer erklären lassen. Die Macht der Ämter ist beachtlich, denn eine Quarantäne der ganzen Mannschaft kann das Aus für die Rothosen und die Braun-Weißen in der Meisterschaft bedeuten. Die Regel der Liga, nur den oder die betroffenen Spieler in Quarantäne zu schicken, kann das Amt qua Macht stechen.
    abendblatt.de, 11freunde.de

    Bindende Volksentscheide in Bezirken: Bürgerschaft befasst sich mit Anliegen, das dem Senat Sorgen bereitet twitter.ADressel
    Krach für Pflege: Branche fordert bessere Bezahlung anstatt Klatschen twitter.HH_Pflegenot
    Handelskammer fordert Investitionen in den Verkehr: SPD und Grüne verhandeln das umstrittene Thema in den Koalitionsgesprächen am Mittwoch hk24.de
    Sorgen bei der HHLA: Schlechte Geschäftserwartung gibt Grund, den Hyperloop zu stoppen abendblatt.de
    Störung in der Lieferkette: Handelskammer sagt Hamburg mit China Summit ab hk24.de
    UKE will es wissen: Sind Kinder eine Gefahr oder harmlos in Zeiten von Corona, soll geklärt werden abendblatt.de/print

    Wetter heute: Bei maximal zwölf Grad ist es bewölkt und es muss mit Niederschlag gerechnet werden.
    wetter.net

    Θ ZAHLEN DES TAGES

    1,65 Milliarden Euro Mindereinnahmen bei der Steuer dräuen der Stadt. Das wären 13 Prozent weniger als bislang geschätzt. Den Einbruch der Wirtschaft durch die Corona-Krise schätzt die Finanzbehörde auf 6 Prozent. Besonders hohe Rückgänge werden bei der Einkommenssteuer mit 27 Prozent und der Gewerbesteuer mit 22 Prozent gerechnet. Dennoch denkt der Senat nicht an das Sparen, denn nur mit Konjunktur stützenden Maßnahmen könnten Insolvenzen und der Anstieg von Ausgaben für Sozialleistungen begrenzt werden.
    ndr.de, twitter.ADressel

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    HAMBURGER CORONA SOFORTHILFE: Die Freie und Hansestadt Hamburg bietet über die Hamburgische Investitions- und Förderbank (IFB Hamburg) unbürokratische Hilfe für Corona-betroffene Selbständige, Unternehmen und Institutionen an. Dabei ist es gelungen, die Fördermittel von Bund und Land in einem wirksamen Förderprogramm zu integrieren. Durch die Hamburger Corona Soforthilfe (HCS) erhalten betroffene Solo-Selbständige, Freiberufler sowie kleine und mittlere Betriebe in Hamburg Zuschüsse zwischen 2.500 Euro und 30.000 Euro. Die Beantragung der Förderung erfolgt vollständig digital über die Internetseite der IFB Hamburg. Es konnten bereits in kurzer Zeit sehr viele Zusagen erteilt und ausgezahlt werden. Antragstellungen sind bis zum 31. Mai 2020 unter ifbhh.de/foerderprogramm/hcs möglich.

    Θ DEUTSCHLAND & DIE WELT

    Angela Merkel nennt Bedingungen für schrittweise Grenzöffungen: Die Kanzlerin hat in der Unionsfraktion vor Illusionen in der Debatte um Grenzöffnungen in der Coronakrise gewarnt. Die Regierung wolle über das Thema an diesem Mittwoch im Kabinett beraten, sagte sie Teilnehmern zufolge am Dienstag in der Unionsfraktionssitzung. Man wolle in Richtung Normalisierung im Schengen-Raum gehen. Aber Frankreich werde seine Grenzen sicher nicht vor Mitte Juni öffnen. Die Kanzlerin erklärte, wichtig sei zudem, dass nicht gegen den Wunsch der Länder-Ministerpräsidenten, sondern in enger Abstimmung mit ihnen vorgegangen werde.
    tagesspiegel.de, spiegel.de

    Ralph Brinkhaus mahnt Toleranz bei Corona-Demos an: Der Unionsfraktionschef hat an die Demonstranten gegen die Corona-Einschränkungen appelliert, die Freiheit Andersdenkender zu respektieren. Wenn Leute meinten, sie könnten ihren Protest ausdrücken, indem sie ihre Schutzmasken herunterrissen und dies als persönliches Freiheitsrecht sähen, gehe es immer auch um die Freiheit der anderen. Wer ohne Maske durch die Gegend laufe, gefährde andere und schränke sie in ihrem Leben ein. Bei den Kundgebungen demonstrierten Menschen zwar auch ernsthaft. Es seien aber auch Menschen mit abstruser Gedankenwelt unterwegs, und es werde irrational gegen etwas protestiert, das gar nicht da sei. Da helfe nur Gelassenheit und Aufklärung.
    handelsblatt.com

    Grundrente: Unionsfraktionschef Brinkhaus droht SPD mit Blockade der Grundrente rnd.de
    Robert Koch-Institut: Neuinfektionen nähern sich einem Plateau tagesspiegel.de
    Schutzmasken: Gesundheitsminister Spahn sieht Versäumnisse bei Maskenbeschaffung zeit.de

    Θ STADT & LEBEN

    – Meinung –
    „Leerbetrieb, Leehrbetrieb und teures Sicheheitspersonal“ Die Mopo versucht sich in der Berichterstattung, dass die Uni für die Schutzmaßnahmen des schwierigen L-Worts des umstrittenen Wirtschaftsprofessors und AfD-Gründers Bernd Lucke viel habe „blechen“ müssen und investiert offensichtlich selber nicht in das Redigieren ihrer Artikel. Ich wünsche – als sich nächtens soloselbstständig selber Korrektur lesender Schreiber- den immer noch zahlreichen KollegInnen der Mopo wirklich alles Gute, aber es ist nicht zu erkennen, dass sich journalistisch etwas an dem Blatt nach dem Verkauf an Neuverleger Arist von Harpe verbessert hat. Die Redaktion interessiert zudem offensichtlich nicht, was Kollegen schreiben, weswegen auch über Stunden die zahlreichen Fehler nicht korrigiert werden. Das macht alles einen sehr lustlosen Eindruck.
    mopo.de

    – Gastbeitrag – Ihr Mehrwert am Mittwoch –
    Ego – ist wie Selbst ohne Wert: Was ist denn das für ein Satz, fragt sich jetzt vielleicht der eine oder die andere. Um den zu verstehen, müssen wir die Worte Ego und Selbst auseinandernehmen. Das Ego braucht, um sich gut zu fühlen, viel Bestätigung von außen. Das ist der Selbstwert, der aufgrund von Titeln, Status, Geld aufgebaut wurde… wie ein Leuchtturm, der von außen angestrahlt wird. Geht das Licht aus, bricht das Ego zusammen. Das Selbst ist die echte Essenz eines Menschen, das, was ihn von innen heraus strahlen lässt. Ein gesundes Selbst-Wertgefühl braucht beides. Es beginnt mit unserer inneren Einstellung. Dem Licht von innen folgt dann auch das äußere Licht.
    danielalandgraf.com

    SchauSpielHausStream: Die Schule der Frauen – Monsieur Arnolphe glaubt, dass jede Frau, die innerhalb der Gesellschaft aufwächst und eine Ausbildung erhält, unweigerlich zur Ehebrecherin wird. Aus diesem Grund hat er sich eines verwaisten Mündels angenommen, das er – abgeschottet von der Welt – zu seiner perfekten Ehefrau heranzieht. Dummerweise wird sein Plan von der Liebe in Gestalt des jungen Horace durchkreuzt. Fortan reiht sich Intrigenspiel an Intrigenspiel, bis die Konflikte in gefährlicher Weise eskalieren. Um 18 Uhr im Stream des Deutschen Schauspielhauses.
    hamburg.de

    Θ FOFFTEIN

    Kneipe so – Bar anders: Nach der neuen Verordnung des Senats darf die Kneipe an der Ecke den Ausschank wieder aufnehmen, wenn das Abstandsgebot unter den Gästen von 1,5 Metern gewahrt ist. Das wird schwierig in den Kneipen-Trinkstätten, die man noch so kennt. Die davon ganz klar abzugrenzenden Bar-Trinkstätten hingegen müssen geschlossen bleiben, obwohl deren Tresen, zumindest die der gehobenen Art, viel Platz für Abstand und Professionalität für Hygiene bieten könnten. Das muss man alles nicht verstehen. Es bleiben Fragen über Fragen.
    hamburg.de

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    Fragen Sie doch Bürgermeister Peter Tschentscher direkt, so Thomas Götzinger vom Unternehmernetzwerk M-POINT,“ bei unserem Call-Event DIGITAL AFTERNOON bietet sich dafür die beste Gelegenheit!“. Informationen aus erster Hand, unternehmerischer Austausch und exzellente Vernetzungschancen mehrmal in der Woche bietet das Netzwerk seinen weit über 1.000 Mitgliedern. Details zu den Events und kostenfreie Teilnahme ganz einfach über den GASTZUGANG!

    Heute ist der Tag des Apfelkuchens. Wir wünschen Ihnen eine schöne Wochenmitte.

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