Freitag, 30. Oktober 2020
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    Bezirkssenioren-Beirat lässt Senioren nicht allein

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    Einsamkeit ist ein Problem, das uns alle etwas angeht, denn die aktuellen Corona-Einschränkungen reduzieren die sozialen Kontakte von Senioren zusätzlich. Mit dem Mitte Juni erscheinenden “Wandsbeker Senioren-Brief” sorgt der Bezirkssenioren-Beirat Wandsbek für Ablenkung und Unterhaltung in den Pflegeeinrichtungen.

    Die aktuellen Ausgangs- und Aufenthaltsbeschränkungen haben die sozialen Kontakte  der älteren Generation teilweise zusätzlich reduziert und damit besonders Senioren stark getroffen. Die Mitglieder des Bezirkssenioren-Beirat Wandsbek sind sich daher einig, dass es umso wichtiger ist – sofern es mit allen notwendigen Sicherheitsvorkehrungen möglich ist – unsere Senioren wertzuschätzen, sie zu besuchen und soziale Kontakte weiterhin intensiv zu pflegen.

    Mitte Juni erscheint nun der “Wandsbeker Senioren-Brief”, welcher die Bewohner in den Pflegeeinrichtungen in unterhaltsamer Form von deren Alltagssorgen ablenken soll. In diesem Brief wird zu Aktivitäten angeregt, die schöne Erinnerungen wecken, wie zum Beispiel das Durchforsten von Fotoalben.
    Während über Armut und Krankheit im Alter viel diskutiert wird, ist Einsamkeit meist ein Tabuthema. Doch gerade die Zahl der einsamen Menschen im fortschreitenden Alter steigt stetig. Soziale Isolationen können erhebliche negative Auswirkungen, sowohl in körperlicher als auch in seelischer Hinsicht, haben. Ein soziales Leben wirkt sich nicht nur positiv auf das Gemüt aus, sondern hält zusätzlich auch geistig fit.

    „Unser Appell an Familienangehörige, Nachbarn und Bekannte: Nutzen Sie die Zeit – rufen Sie besser heute als morgen ihre Senioren und Seniorinnen an und besuchen Sie sie. Auch vor der Corona Pandemie haben nicht alle Familien den Kontakt zur älteren Generation gepflegt, aber vielleicht hat diese extreme Zeit bei einigen zu einem Umdenken geführt und sie besinnen sich jetzt auf die eigentlich wichtigen Werte unserer Gesellschaft“, lautet der Rat.

    Um Senioren zu schützen war ein Besuchsverbot und eine Kontaktsperre für stationäre Pflegeeinrichtungen in der Corona-Hochphase notwendig. Unter strengen Vorschriften und Eigenverantwortung sind Besuche seit Kurzem nun wieder erlaubt.

    Der Bezirkssenioren-Beirat unterstützt den Wunsch vieler Bewohnerinnen und Bewohner, zusätzliche Möglichkeiten für Besuche, zum Beispiel im Außenbereich zu ermöglichen. Auch der digitale Kontakt übers Internet soll gefördert werden.

    Die ältere Generation darf nicht vergessen werden und es sei ebenfalls wichtig, diese wieder in die Mitte unserer Gesellschaft zurückzuholen und ein Zeichen für Solidarität und Wertschätzung sowie gegen Einsamkeit und Isolation zu setzen

    Unter dem Motto “Wir können derzeit keine Besuche machen, aber wir können die Sorgen und Nöte der Anrufenden teilen“ bietet der Bezirkssenioren-Beirat unter den Rufnummern 040 – 4 28 81-36 38 (Frau Weldemann) und 040 – 75 06 90 03 (Herr Hurtz) ein Kontakt- und Austauschangebot.

     


     

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