Sonntag, 25. Oktober 2020
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    Landwirtschaft aus Leidenschaft

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    Der gebürtige Volksdorfer Peter Johannsen lebt in Nordfriesland auf dem großelterlichen Betrieb. Zusammen mit seiner naturbegeisterten Familie hält er die Rinderrasse Welsh Black und vermarktet das Fleisch selbst und liegt mit seiner Nachhaltigkeit voll im Trend!

    “Ich bin ein echter Hamburger Jung”, sagt Peter Johannsen, Landwirt aus Leidenschaft. Aufgewachsen in Volksdorf, lebt er heute mit seiner Familie in Nordfriesland auf dem großelterlichen Betrieb. “Ich wollte schon immer Landwirt werden”, sagt er. “Das Interesse war so groß, dass ich während meiner Kindheit im elterlichen Garten einen Platz bekommen habe um Kartoffeln, Mais und Bohnen anbauen zu können”. Mit der Möglichkeit 2018 den Betrieb zu übernehmen, ist die Familie aus dem Kreis Rendsburg-Eckernförde nach Nordfriesland umgezogen um hier ihrer großen Leidenschaft, der Landwirtschaft, nachzugehen. “Der Entschluss umzuziehen wurde durch die gesamte Familie einstimmig mitgetragen. Das große landwirtschaftliche Interesse ist in allen vier Kindern vorhanden. Wir haben Spaß in der Natur und mit den Tieren zu arbeiten”, sagt der Landwirt.

    Kann in seinem Job seiner Berufung folgen: Peter Johannsen. Der gebürtige Volksdorfer betreibt seit 2018 im Norden Schleswig-Holsteins nachhaltige Viezucht und liefert sein Fleisch bis nach Hamburg. Foto: privat

    Die Familie ist dabei sich eine Herde mit der Rinderrasse Welsh Black aufzubauen und möchte zukünftig ihr ganzes Fleisch selbst vermarkten. “Die Welsh Black Rinder passen zu uns. Sie sind ruhig und umgänglich und könnten als Extensivrasse auch das ganze Jahr im Freien bleiben. Allerdings sind unsere Böden in sehr nassen Jahren nicht ganz so gut geeignet, jedoch versuchen wir sie so lang wie möglich im Herbst auf der Weide zu lassen und sie auch so früh wie möglich im Frühjahr wieder auf das frische saftige Gras zu bringen. Weidehaltung ist für die Tiere das A und O. Grundsätzlich steht für uns das Tierwohl an erster Stelle. Während der Stallphase liegen die Tiere auf Stroh und bekommen nur Grasprodukte wie Heu und Heulage zu fressen. Bewußt wird auf den Einsatz von gentechnisch verändertem Soja sowie Mais in der Fütterung verzichtet. “Die Wachstumsphase dauert dadurch natürlich länger, aber man merkt es dem Fleisch an. Das Fleisch hat einen herzhaften Eigengeschmack und durch das langsame Wachsen so gut wie keine Saftverluste beim Braten und Kochen. Zudem ist das Fleisch der Welsh Black Rinder besonders fein marmoriert, wodurch es zusätzlich einzigartig zart ist. Durch die ausschließliche Fütterung mit Grasprodukten hat das Fleisch einen deutlich höheren Gehalt an essentiellen Omega 3 Fettsäuren gegenüber Fleisch konventioneller Fütterung und leistet so einen wertvollen Beitrag zur menschlichen Ernährung.

    Stattlich: der Welsh Black-Deckbulle Malte. Foto: privat

    “Anfangs war es die Familie und Freunde aus alten Zeiten die ihr Fleisch von uns bezogen. Aufgrund der hervorragenden Qualität und der hohen Kundenzufriedenheit beliefern wir heute nur durch Mund zu Mund Propaganda einen großen Kundenstamm vom Norden in Schleswig-Holstein bis nach Hamburg. Geschlachtet wird ein Tier erst, sobald es vollständig vermarktet ist. Geschlachtet wird das Tier in einer Landschlachterei unweit von unserem Heimatort, so dass die Transportwege gering gehalten werden. Bevor das Fleisch ausgeliefert wird, muss es zunächst mindestens 14 Tage lang für die Fleischreifung in der Kühlkammer abhängen. Danach wird es fachgerecht zerlegt und in verbraucherfreundliche Portionen einvakuumiert. Entsprechend gekühlt und etikettiert wird es nach Terminbekanntgabe an die Kunden ausgeliefert. Dabei werden sowohl Fleischpakete à 5 bzw. 10Kg bestehend aus Suppenfleisch, Hack, Braten, Gulasch, Rouladen und Steaks geliefert. Selbstverständlich können auch größere Pakete oder auch nur einzelne Teilstücke bestellt werden.

    An dieser Stelle möchten wir uns bei unseren Kunden für die Treue bedanken! Die große Nachfrage ist ein Beweis dafür, dass es dem Verbraucher wichtig ist zu wissen wie und wo das Tier gelebt hat”, sagt der Landwirt. Mehr erfahren Sie HIER ONLINE!

     

     

     


     

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