Donnerstag, 22. Oktober 2020
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    Podcast mit Julian Sengelmann über sein neues Buch

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    Der Schauspieler, Sänger und Pastor hat gerade das Buch „Glaube ja, Kirche nein? Warum sich Kirche verändern muss“ geschrieben. Chefredakteur Kai Wehl wollte von ihm wissen, was schief läuft, in welche Richtung es gehen soll und ob er nicht vielleicht sogar Papst werden möchte, um richtig reformieren zu können.

    Neu in unserem Podcast AlsterCast: Julian Sengelmann. HIER GEHT ES ZUR PODCASTFOLGE

    Trafen sich in St. Katharinen: Multitalent Julian Sengelmann (l.) – der 37-Jährige ist Schauspieler, Musiker, Autor, Moderator und nun seit kurzem auch Pastor – und Chefredakteur Kai Wehl.

    Das neue Werk ist nach „Feiertag! Die Bedeutung unserer christlichen Feste“  (rororo, 2017, TB, 240 Seiten, 10,99 Euro) das zweite Buch von Julian Sengelmann. Das erste steht bei mir zu Hause im Schrank und ich habe es schon so manches Mal genommen, um nachzulesen, was etwa die einzelnen Ostertage oder Pfingsten genau bedeuten. Das Buch ist locker und unterhaltsam geschrieben.

    Das ist das neue Werk auch, auch wenn es natürlich kein „Nachschlagewerk“ ist. Es ist „eine überfällige Auseinandersetzung mit dem hochaktuellen Thema Kirchenkritik – und gleichzeitig der Liebesbrief eines modernen Theologen, der keine Angst davor hat, unangenehme Fragen zu stellen“, schreibt der Verlag auf seiner Website. In die kritische Auseinandersetzung mit der aktuellen Kirche hat Julian Sengelmann auch viele spannende Informationen zur evangelischen, aber auch zur katholischen Kirche gepackt. Und ein paar Lebensweisheiten. Spannend. Spannend finde ich auch viele seiner Lösungsansätze und Ideen. Wer ihm zuhört (hoffentlich in unserem Podcast), oder sein Buch liest, bekommt eine Ahnung davon, dass die Kirche der Zukunft zeitgemäße Angebote für die Menschen von heute bieten kann. Denn genau darum geht es, findet der Jung-Pastor: die Kirche sei für die Menschen da und nicht für die Kirche. Zumal „Glaubensfragen immer Lebensfragen“ seien. Wenn die Kirche das begreife und ihr es gelinge das sprachlich verständlich zu vermitteln, dann so Sengelmann, lohne es sich auch, Kirche am Leben zu erhalten.

    Fazit: Ein gut lesbares und unterhaltsames (ja, kaum zu glauben bei der Thematik) Buch für alle, die die Kirche mögen und diejenigen, die sie noch nicht ganz aufgegeben haben.

    HIER GIBT ES  Infos zu Julian Sengelmann!

    Julian Sengelmann, „Glaube ja, Kirche nein? Warum sich Kirche verändern muss“, rororo Verlag, Paperback, 288 Seiten, 16 Euro

     

     


     

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