Dienstag, 27. Oktober 2020
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    Kultursenator weiß noch nicht, was Corona aus uns macht – Schüler arbeiten Corona-Defizite auf

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    Guten Morgen: Corona ist weiter präsent. *

    Θ HAMBURG

    Corona und Konsequenzen: Kultursenator Carsten Brosda hofft, dass die Gesellschaft nach Corona eine bessere werden könne als zuvor. Sicher sei das indes nicht. Brosda fordert ein effizienteres Unterstützungssystem für krisengeschüttelte Freiberufler in der Kultur. Ein von der SPD gefordertes Bürgergeld, das allerdings kein bedingungsloses Grundeinkommen sei, könne hier helfen. Das Abrutschen in die aktuelle Grundsicherung sei der Künstler und Freiberufler Sache nicht. Immerhin habe Hamburg der kreativen Klientel gute Förderangebote machen können. Besondere Sorgen für die Zukunft bereiten dem Kultursenator die Konsequenzen der Corona bedingten Einschränkung im Bildungssystem.
    spiegel.de

    Und auch, weil wir eventuell noch lange Masken tragen und Abstand halten müssen. Dadurch könnten wir merken, dass wir einander brauchen. Es könnte aber auch zu einer Verschärfung der Tribalisierung in unserer Gesellschaft führen.
    Kultursenator Carsten Brosda hält sich die Optionen – Gesellschaft im guten Dialog oder das Schweigen stummer Stämme – offen.
    spiegel.de

    Corona und Schule: Am Montag sind die sogenannten Lernferien gestartet. Damit sollen Lerndefizite ausgeglichen werden, die nach der Corona bedingten Umstellung auf das Beschulen zu Hause vermutet werden. Das Angebot richtet sich vor allem an Kinder aus ärmeren Stadtteilen. Knapp 3.200 Kinder hätten sich bereits bei den 381 Lerngruppen an 144 Schulen angemeldet. Das entspricht einem Drittel der anvisierten Schüler-Zielgruppe. Der Unterricht wird von der Volkshochschule organisiert. Die tatsächliche Zahl der Nutzung dürfte noch größer sein, da einige Schulen das Angebot in Eigenregie anbieten. Die Schulbehörde verspricht, ein „motivierendes und abwechslungsreiches Lernsetting“ anzubieten.
    welt.de, abendblatt.de, ndr.de

    Es ist keine Selbstverständlichkeit, dass Schülerinnen und Schüler in den Ferien freiwillig in die Schule gehen, um etwas zu lernen.
    Bildungsstaatsrat Rainer Schulz freut sich über den guten Zuspruch für das Projekt Lernferien.
    welt.de

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    Corona und was man wissen muss: Die Stadt Hamburg informiert auf hamburg.de/corona über Maßnahmen und Regeln, um die Ausbreitung von Covid-19 zu begrenzen. Diese zentrale Informationsseite bietet viele offizielle Antworten auf zahlreiche Fragen in einem FAQ, das laufend aktualisiert und erweitert wird. In sozialen Netzwerken wird der Hashtag #CoronaHH verwendet.
    hamburg.de/corona

    Corona und Ausbildung: Aufgrund der Pandemie bleiben knapp 2.000 Lehrstellen im Vergleich zum Vorjahr bislang unbesetzt. Besonders dramatisch ist die Lage bei der kaufmännischen Ausbildung. Hier ist ein Viertel der angebotenen Plätze noch nicht vergeben. Das Handwerk verzeichnet einen leichteren Rückgang von zehn Prozent. Durch die Corona-Einschränkungen habe es keine Ausbildungsmessen gegeben und auch in den Schulen konnte nicht für die Ausbildung geworben werden, wird als Begründung genannt. Vorstellungsgespräche waren zudem kaum möglich. Nun hoffen die Kammern, dass im Sommer noch weitere Verträge geschlossen werden. Bei bestehenden Ausbildungsverhältnisse habe es zumindest keine Entlassungswellen gegeben.
    ndr.de, hamburg1.de

    Christdemokraten und Frauenquote: Die Männer der Hamburger CDU fühlen sich ein wenig ungerecht behandelt. Die Welt hatte darüber berichtet, dass prominente Christdemokraten wie der mögliche neue Landesvorsitzende Christoph Ploß und der Junge Union-Vorsitzende Phillip Heißner sich gegen die geplante Frauenquote in der Partei ausgesprochen hätten. Heißner wirft nun der Welt-Autorin Geli Tangermann vor, bereits genehmigte Zitate von jungen CDU-Politikerinnen, die sich auch gegen die Quote artikuliert hatten, nicht veröffentlicht zu haben. Noch-Parteichef Roland Heintze will den weiblichen Parteifreundinnen derweil konzilianter begegnen und Frauen-Union-Chefin Franziska Hoppermann dürfte, so sie denn will, ein Bundestagsmandat nun sicher sein.
    ndr.de, facebook.uli.exner

    Die Auswahl ist schon auffällig, zumal Frau Tangermann sogar bereits freigegebene Zitate junger Frauen vorlagen, die sich gegen eine Quote aussprechen.
    Junge Union-Vorsitzender Phillip Heißner verteidigt sich und die Seinen weiter, dass die Partei doch immerhin Aygül Özkan als CDU-Spitzenkandidatin zur Bürgerschaftswahl auserkoren hatte. Özkan musste aus gesundheitlichen Gründen allerdings absagen.
    facebook.uli.exner

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    Wetter heute: Bei maximal 20 Grad ist es bis mittags wechselnd bewölkt und trocken. Ab dem Nachmittag muss mit Schauern gerechnet werden.
    wetter.net

    Θ ZAHL DES TAGES

    Corona und Betrug: Bis Ende Juni seien 27 Ermittlungsverfahren wegen Subventionsbetruges eingeleitet worden, erklärte die Staatsanwaltschaft. Bei der Vergabe der schnellen Hamburger Corona-Hilfe wurden eine halbe Milliarde Euro in Hamburg ausgeschüttet, was wohl auch Betrüger auf den Plan gerufen hatte. Die Ermittlungsbehörden rechnen mit bis zu 1.000 Verfahren gegen mutmaßliche Subventions- oder normale Betrüger.
    welt.de

    Θ DEUTSCHLAND & DIE WELT

    Angela Merkel pocht auf gemeinsame EU-Antwort auf Chinas Hongkong-Politik: Bei einem Treffen mit dem italienischen Premier Giuseppe Conte äußerte sich die Kanzlerin besorgt über die Entwicklung zwischen China und Hongkong und forderte eine gemeinsame Antwort der EU. Es sei eine bedenkliche Entwicklung im Blick auf etwas, was immer gegolten habe, nämlich: Ein Land, zwei Systeme. Das werde jetzt von China in Frage gestellt. Dies sei jedoch kein Grund, nicht weiter mit der chinesischen Regierung im Gespräch zu bleiben. Nach Angaben von Außenminister Heiko Maas plädierten Deutschland und Frankreich beim Treffen der EU-Außenminister am Montag für eine härtere Haltung gegenüber China.
    rnd.de, tagesspiegel.de

    Innenministerium verteidigt Ermittlungen der Polizei nach Stuttgarter Krawallen: Nachforschungen zur Herkunft der Tatverdächtigen seien angemessen, wenn es der Verhinderung erneuter Gewaltexzesse diene. Es sei ein polizeiliches Standardvorgehen, dass auch das soziologische Umfeld von Tätern miteinbezogen werde. Das schließe selbstverständlich auch die Eltern oder den Aspekt des Migrationshintergrunds mit ein. Zurückhaltender äußerte sich das Justizministerium: Es seien keine wissenschaftlichen Studien bekannt, die einen Zusammenhang der Nationalität der Eltern zu irgendwelchen Taten von Kindern nahelegten.
    tagesspiegel.de, faz.net

    Ausgelassene Parties: Gesundheitsminister Spahn besorgt wegen Mallorca spiegel.de
    Gentechnik: EU diskutiert, UK könnte bald vorpreschen euractiv.de
    Frankreich: Präsident Macron will am Nationalfeiertag Helfer der Coronakrise ehren zeit.de
    Griechenland wirbt mit Steuerflatrate um Rentner handelsblatt.com
    Portugal will in der Coronakrise neue Investoren ins Land holen handelsblatt.com

    Θ STADT & LEBEN

    Trauer um Peter Maertens: Der Hamburger Schauspieler verstarb am Sonnabend im Alter von 88 Jahren. Maertens stand mehr als 60 Jahre auf der Bühne des Thalia Theaters. Der Schauspieler entstammt einer Theaterfamilie, deren Mitglieder schon seit 1927 die Bühne des Thalia bespielen. Sein Vater Willy Maertens leitete nach dem Krieg das Theater als Intendant bis 1964. Peter Maertens galt als Charakterdarsteller und spielte wohl eindrucksvoll in den großen Rollen Schillers und Shakespeares, berichten ndr.de, abendblatt.de

    Corona und Hamburg Startups – E-Zigaretten sind ein weltweiter Wachstumsmarkt, der in letzter Zeit allerdings einige Rückschläge einstecken musste. Das Hamburger Unternehmen InnoCigs hat sich innerhalb eines Jahrzehnts vom Startup zum deutschen Marktführer entwickelt und auch die jüngsten Krisen gemeistert. Livedab macht derweil Marketing mit Filtern. „Filter“ hat nichts mit Rauchen zu tun, sondern ist hier die Bezeichnung für verschiedene Modifikationen von Bildern, die in sozialen Medien immer beliebter werden. Das Hamburger Startup Livedab hat daraus ein Geschäftsmodell aufgebaut, das sich in der Corona-Krise in ganz neue Richtungen entwickelt hat.
    innocigs, livedab

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    Restaurant- und Veranstaltungs-Tipp: Für manche Franzosen ist die Fête Nationale wichtiger als Weihnachten, behauptet das Café de Paris nahe dem Rathaus. Ab 19 Uhr kann der Frankophile hier einen Abend mit einem exklusiven 6-Gang-Menü, Getränken und Live-Musik genießen. Das Fête Nationale-Menü: Drei gratinierte Austern und ein halber Hummer mit Dip – Stopfleberterrine im Glas, dazu hausgebackenes Brot, Trüffel und Sauternes-Gelee – Consommée von der Bouillabaisse mit Gemüseperlen und Steinbutt-Ravioli, Rinderfilet oder Loup de Mer auf gebratenen Steinpilzen – Vogelmiere und Kartoffelgratin und abschließend hausgemachte Petit Fours. Pro Person kostet das Menü inklusive einem Aperitif 79 Euro. Reservieren und anmelden bitte unter: veranstaltungen@cafeparis.net
    facebook.com

    Θ FOFFTEIN

    Umparken im Hansa-Hafen: Am Montag musste die MS Bleichen vor dem Hamburger Hafenmuseum umziehen. Der Frachter, der für Axel Springer Papierrollen aus Skandinavien für die Bild-Zeitung geliefert hatte, muss dem Viermaster Peking weichen, der zuvor Salpeter aus Chile nach Hamburg gebracht hatte. Das neue Wahrzeichen des zu begründenden Deutschen Hafenmuseums soll ab dem 7. September den Liegeplatz übernehmen. Das 115 Meter lange Schiff soll hier für die Visite der Museumsbesucher, unter anderem mit barrierefreien Aufzügen, ertüchtigt werden. Zuvor muss allerdings die Hafenverwaltung noch das Becken ausbaggern, damit die Peking genug Wasser unter dem Kiel haben wird.
    facebook.Viermastbark.Peking

    Aujourd’hui feiern die Franzosen ihren Nationalfeiertag. Wir wünschen Ihnen einen schönen Dienstag.

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