Sonntag, 25. Oktober 2020
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    Start Hamburger Tagesjournal Gesundheitsämter schauen auf Risikogebiet-Rückkehrer, Ist Otto ein Rassist?

    Gesundheitsämter schauen auf Risikogebiet-Rückkehrer, Ist Otto ein Rassist?

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    Guten Morgen: Corona und der neue Konsens. *

    Θ HAMBURG

    Corona und Kontrolle: Die Gesundheitsämter erhalten ab sofort die Daten von HamburgerInnnen, die mit dem Flugzeug aus sogenannten Risikogebieten eingereist sind. Das betrifft etwa Reisende, die aus den USA, der Türkei oder Marokko zurückgekommen sind, berichtet der NDR. Der flughafenärztliche Dienst fordert die Daten ab und reicht sie an die Ämter weiter. Die Heimkehrer aus diesen Ländern sind verpflichtet, sich in eine mehrtägige Quarantäne zu begeben oder einen negativen Corona-Test vorzuweisen. Wer beides missachtet, muss mit Bußgeldern rechnen. Mit den neuen Daten können die Ämter zu überraschenden Hausbesuchen vorbeikommen, um das zu klären.
    ndr.de

    Dass Urlauber neben Souvenirs auch Corona wieder mit zurückbringen, dürfen wir nicht riskieren.
    Der Sprecher der Gesundheitsbehörde, Martin Helfrich will die Infektionslage in Hamburg weiter verhältnismäßig gut im Griff wissen.
    Adlerauge

    Corona und Kultus: Die Universität Hamburg setzt im kommenden Semester auf eine hybride Wissensvermittlung durch analoge und digitale Veranstaltungen. Durch die Abstandsregelungen sind Vorlesungen nur mit wenigen Studierenden durchführbar. Das erschwert vor allem Studienanfängern den Start in das Semester, das auch erst im November beginnen wird. Das Virus wird wohl das gesamte System der Lehre an den Universitäten ändern. Wenn digitale Vorlesungen zum Standard werden, können die jeweiligen SpitzenprofessorInnen ihres Fachs die Studierenden in ihren digitalen Bann ziehen. Das könne den Verlust tausender analoger Professuren und Lehrstellen nach sich ziehen, prognostiziert der Hamburger Ökonom Thomas Straubhaar.
    abendblatt.de, welt.de

    Corona-Politik erwirkt das Ende der Massenuniversität, die mit tausenden von Lehrkräften an hunderten Hochschulen in den Grundlagenfächern alle mehr oder weniger dasselbe unterrichten.
    Ökonom Thomas Straubhaar über die Folgen der von Corona beschleunigten Digitalisierung.
    welt.de

    Corona und Kultur: Senator Carsten Brosda sinnt über die Zeit nach der Pandemie und ob sie die Gesellschaft besser machen wird. Die Antwort gibt er sich indes selbst, indem er sich an das Verhalten der Schleswig-Holsteiner während der Krise erinnerte. Kein Satiriker hätte sich deren Verhalten ausdenken können, dass Ausgrenzung statt Zusammenarbeit bedeutet habe. Er habe dennoch Hoffnung, dass die Gesellschaft den „Schuss gehört habe“ und mit feinerem Blick auf das schaut, was die Welt, die Natur, die Kultur und nicht zuletzt der lang unterschätzte Staat den Menschen zu bieten habe. Diese Gedanken dürften sich auch in Brosdas neuem Buch „Ausnahme/Zustand“ wieder finden.
    welt.de

    Wir müssen eigentlich uns aufeinander beziehen und miteinander arbeiten, um so etwas zu bewältigen, und nicht gegeneinander vorgehen.
    Kultursenator Carsten Brosda hadert um vertraute Nähe.
    welt.de

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    Corona und Kenntnis: Die Stadt Hamburg informiert auf hamburg.de/corona über Maßnahmen und Regeln, um die Ausbreitung von Covid-19 zu begrenzen. Diese zentrale Informationsseite bietet viele offizielle Antworten auf zahlreiche Fragen in einem FAQ, das laufend aktualisiert und erweitert wird. In sozialen Netzwerken wird der Hashtag #CoronaHH verwendet.
    hamburg.de/corona

    Corona und Konflikt: Führung des Vereins Sportspass bewirft sich mit Vorwürfen abendblatt.de
    Corona und Quarantäne: Nach Corona-Fall werden Bewohner eines Pflegeheims in Bramfeld isoliert ndr.de

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    Mutmaßlicher Sexualtäter festgenommen: 41-jähriger vorbestrafter Mann soll Kinder in Hamburg sexuell mißhandelt haben bild.de
    Hochbahn freut sich: Busse der modernen Elektromobilität schaffen die erste Million Kilometer ndr.de
    Abschied von Radio Hamburg: Moderatorin Birgit Hahn soll nun beim Sender Hamburg Zwei neue Hörer vor das Radio locken mopo.de
    Einer kommt: Kultur-Hilfsaktion für Hamburger Pflege-Auszubildende war ein Erfolg, berichtet mopo.de

    Wetter heute: Wechselnd bewölkt und meist trocken bei 20 Grad.
    wetter.net

    Θ ZAHL DES TAGES

    Knapp 90 Prozent weniger Touristen wurden im Mai im Vergleich zum Vorjahr in Hamburg gezählt. Statt 1,4 Millionen Übernachtungen wurden im touristischen Lock-Down nur knapp 200.000 Betten verkauft. Um die Zahlen wieder besser zu machen, will Hamburg Tourismus nun Hamburger zu TouristInnen werden lassen und bewirbt das Angebot in Objekten der Stuttgarter Verlagsgruppe Holtzbrinck.
    mopo.de, welt.de

    Θ DEUTSCHLAND & DIE WELT

    EU-Gipfel einigt sich auf historisches Corona-Paket: Die EU-Staaten haben sich auf das größte Haushalts- und Finanzpaket ihrer Geschichte geeinigt. Das Paket umfasst 1,8 Billionen Euro – davon 1074 Milliarden Euro für den nächsten siebenjährigen Haushaltsrahmen und 750 Milliarden Euro für das Corona-Konjunkturpaket. EU-Ratschef Charles Michel erklärte, es gehe nicht nur um Geld. Die Vereinbarung sei auch ein Zeichen des Vertrauens für Europa und die Welt. EU-Kommissionschefin Ursula von der Leyen sagte, Europa habe immer noch den Mut und die Fantasie, groß zu denken.
    tagesspiegel.de, zeit.de

    Reaktionen auf EU-Gipfel: Spaniens Ministerpräsident Pedro Sánchez sprach von einem großen Abkommen für Europa und Spanien. Die EU gehe gestärkt aus dem Gipfeltreffen hervor. Italiens Außenminister Luigi Di Maio erklärte, Europa habe gezeigt, dass es in der Lage sei, die Interessen aller Mitgliedstaaten zu berücksichtigen. Portugals Präsident Rebelo de Sousa lobte den Ausgang des Gipfels als historisch. Die EU helfe dabei, die Folgen der Pandemie wirksam zu bekämpfen. „Historischer Tag für Europa!“, schrieb Frankreichs Präsident Emmanuel Macron auf Twitter.
    faz.net, spiegel.de, sueddeutsche.de

    Krisenstab wegen Entführung einer Deutschen im Irak: Das irakische Innenministerium hat die Entführung der deutschen Kuratorin und Kulturvermittlerin Hella Mewis in Bagdad bestätigt tagesspiegel.de
    Wirecard-Skandal: Linke will Merkel bei Sondersitzung befragen tagesspiegel.de
    Morddrohungen auch gegen Chebli, Roth und Kipping tagesspiegel.de
    Prozessauftakt: Attentäter von Halle zeigt keine Reue tagesschau.de
    Fluggesellschaften: Luftverkehr zwischen USA und Europa soll wieder möglich werden deutschlandfunk.de

    Θ STADT & LEBEN

    Spektakel am Himmel: In der Nacht zu Donnerstag wird der Komet Neowise der Erde am nächsten kommen. In schlappen 103,5 Millionen Kilometern Distanz zieht das Gebilde aus Gasen und Staub an der Erde vorbei. Die größte Nähe soll um 3.14 Uhr da sein, aber bereits ab dem Dunkelwerden ab 23 Uhr kann Neowise bei klarem Himmel beobachtet werden. Der Schweif entsteht durch das Schmilzen des Gemischs aufgrund der, vergleichsweise, nahen Sonne. Erst im Jahr 8.704 wird der Komet der Erde wieder so nahe kommen. Dann wird der Schweif indes kleiner sein, weil viel Masse durch den Flug aufgezehrt wird.
    mdr.de

    Klare Sicht vorausgesetzt, ist der Komet Neowise dann besonders leicht zu finden: Die beiden Sterne der Rückwand des „Großen Wagens“, die uns nach oben verlängert zum Polarstern führen, weisen uns in der anderen Richtung – also nach unten – den Weg zum Kometen.
    Planetariumsdirektor Thomas W. Kraupe zeigt auf den Himmel.
    mdr.de

    Restaurant-Tipp – Fleisch in Hoheluft: Echtes Wiener Schnitzel, Entenbrust und Perlgraupenrisotto stehen bei den Küchenfreunden auf der Karte. Doch das absolute Non plus ultra soll das „Surf’n Turf“ sein. Der Gast sucht sich ein Steak aus und bekommt neben den Beilagen noch einen Hummerschwanz dazu. Genießen kann man sein Essen entweder drinnen oder auf einer hübschen Terrasse.
    hamburg.de

    Musik & Stulle mit Hermanos: Ob türkisch-intensive, spanisch-dynamische, englisch-poppige oder deutsch-philosophische Lieder – Ayla Adigüzel und Eder O’Shanahan alias Hermanos überzeugen immer durch positive Ausstrahlung. Und mit ihrer originellen musikalischen Mischung aus Stimme, Querflöte, Beatbox und Gitarre. Musik zum Ankommen – und über den Tellerrand schauen. Auf dem Teller gibt´s dazu leckere Marktstullen. Einlass 18.30 Uhr im Restaurant Hobenköök im Oberhafen.
    facebook.com

    Θ FOFFTEIN

    Rassismus in Hamburg: In den Führerscheinstellen in Altona und Borgfelde sollen Fotoautomaten ihren Dienst versehen haben, die dunkelhäutige Menschen nicht erkannt und ein Foto verweigert hätten. Das hatte eine Nutzerin beklagt. Nun hat die Verkehrsbehörde die Automaten abgeschaltet. Ärger hat auch der Hamburger Blödel-Barde Otto. Dessen 1985 veröffentlichtes cineastisches Werk „Otto der Film“ sei rassistisch, klagt das Berliner Magazin Tip. Besonders beim gemeinsamen Schauen des Films mit Kindern sei die Erniedrigung schwarzer Menschen nicht hinnehmbar.
    mopo.de (Fotoautomat), faz.net, tip-berlin.de (Otto)

    Schwarze Füße. Du Neger?
    Otto scheint sich, unserer Meinung nach, indes im Rahmen seiner damaligen Möglichkeiten gegen Rassismus zu positionieren.
    tip-berlin.de

    Heute wird der Hamburger Milliardär Günter Herz 80 Jahre alt. Herz machte sein Vermögen unter anderem mit dem Familienunternehmen Tchibo-Kaffee und zugekauften Reemtsma-Zigaretten. Keine schlechte Kombination damals. Wir wünschen Ihnen eine schöne Wochenmitte.

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